Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Antwort oder auch nicht....

Odin, Tuesday, 26.08.2003, 17:45 (vor 8198 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Ärger zu Maillettern (reim Dich, oder ich fress Dich)! von Odin am 23. August 2003 16:54:01:

Sehr geehrter Herr Mayer,
ich bin Einwohner ihres Wahlkreises .... und möchte mich mal mit einer Frage an Sie wenden:
Wie ich in einem Diskussionsforum gelesen habe, wird von der Justizministerin geplant, Vaterschaftstests in Zukunft soweit einzuschränken, daß diese nur noch mit Erlaubnis der Mutter möglich sind.
Dies bedeutet für mich, daß gerade in strittigen Fällen (um ausschließlich diese geht es ja) ein Test von gerade DER Person verweigert werden kann, bei der der Verdacht auf Betrug besteht (ob berechtigt oder nicht).
Von verunsicherten Männern wird verlangt, daß sie mit dieser Verunsichtung leben und ein Kind betreuen, ohne frühzeitig Sicherheit erlangen zu können, bzw. diese Sicherheit nur erreichen, in dem sie ihren Verdacht offen darlegen und damit in unbegründeten Fällen eine Partnerschaftskrise riskieren.
Von einer anderen Perspektive beleuchtet bedeutet dies, daß ein Kind mit einem Vater aufwächst, der gar nicht sein Vater ist. Das natürliche Recht des Kindes, zu wissen, wer sein Vater und wer seine Mutter ist, wird mit Füßen getreten.
Wie ist Ihre Einstellung zu diesem Gesetzesvorhaben?
Welche Möglichkeiten bestehen für Bürger, frühzeitig ihren Protest anzumelden, bevor es zu spät ist? Wir sind am überlegen, ob wie eine Unterschriftenaktion machen sollten. Wäre dies auch möglich per Email, da wir weit in Deutschland verstreut sind und uns nur übers Internet kennen.
Ich würde mich freuen, wenn ich bald von Ihnen hören könnte

Scheint sich noch nicht rumgesprochen zu haben:

Sehr geehrter Herr .....,
dankend habe ich Ihre e-mail vom 23. August 2003 zum Thema
"Einschränkung des Vaterschaftstestes" erhalten. Die von Ihnen erwähnte
geplante Einschränkung des Vaterschaftstest durch die Justizministerin
ist mir bisher nicht bekannt - gerne werde ich Ihrer Information
nachgehen und mich in den entsprechenden Fachbereichen kundig machen.
Sobald mir nähere Informationen vorliegen, werde ich Sie umgehend
darüber unterrichten.
Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Ihr
............ MdB
Deutscher Bundestag
11011 Berlin


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