Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gleichberechtigung auf der Gorch Fock

Roslin, Tuesday, 15.03.2011, 20:19 (vor 5421 Tagen) @ roser parks
bearbeitet von Roslin, Tuesday, 15.03.2011, 20:33

Es ist mir schleierhaft wie das funktionieren soll?

Wieso soll das nicht funktionieren?

Wer auf der Gorch Fock ausgebildet werden will, der muss in die Takelage.

Wer in die Takelage muss, muss Mindestanforderungen an seine körperliche Leistungsfähigkeit erfüllen.

Die müssen für Männer und Frauen GLEICH SEIN.

Warum sollen sie das nicht sein können?

Das können sie sehr wohl.
Nur für den nicht, der Frauen nicht gleich BERECHTIGEN (jeder/jede darf sich bwerben, muss die gleichen Anforderungen erfüllen), sondern GLEICH STELLEN will (es müssen am Ende genauso viele Frauen wie Männer den Test bestehen, also muss ich für Frauen die Anforderungen herabsetzen, weil sie von Natur aus im Schnitt kleiner, schwächer sind, es nicht so viele Frauen wie Männer gibt, die hohe Anforderungen erfüllen können).

Keine Extrawürste für Frauen!
Keinerlei Frauenrabatt!!

Dann erfüllen vielleicht 40 % der männlichen Bewerber und nur 10 % der weiblichen diese Anforderungen.

Na und?

Das ist dann eben so.

DAS IST GLEICHBERECHTIGUNG.

Aber nicht Gleichstellung.

Dann dürfen eben 4 mal mehr Männer als Frauen auf der Gorch Fock mitfahren und das ist als gerecht zu akzeptieren.

Aber alle die mitfahren dürfen, erfüllen die gleichen Mindestanforderungen, von allen kann ich das Gleiche verlangen.

GLEICHBERECHTIGUNG BEDEUTET NICHT GLEICHSTELLUNG, im Ergebnis.

Es ist erschreckend zu sehen, wie gut der Taschenspielertrick, das Wörtchen "Gleichberechtigung" durch "Gleichstellung" oder "wahre Gleichberechtigung" zu ersetzen, selbst hier bei Foristen funktioniert.

QUOTEN SIND DIE FOLGE VON GLEICHSTELLUNG UND DIE ABSCHAFFUNG VON GLEICHBERECHTIGUNG, nicht aber die Folge von Gleichberechtigung.

Wer Quoten fordert, fordert Gleichstellung und damit die Abschaffung von Gleichberechtigung, weil er die Folgen von Gleichberechtigung nicht akzeptieren will, weil er behauptet, Ungleichstellungen (s. Beispiel Gorch Fock) seien nicht die Folge natürlicher Unterschiede (in Begabung, Motivation, Konstitution, Präferenz usw.), die Gleichberechtigung in Freiheit nur zum Ausdruck bringt, sondern Folge böswilliger Diskriminierung, die man mittels Quoten korrigieren müsse.

Diese Lügenpropaganda, die dazu dient, die Abschaffung von Gleichberechtigung und die Privilegierung von Frauen durchzusetzen, muss man bekämpfen, UM DER GLEICHBERECHTIGUNG WILLEN.

Aber doch nicht die Gleichberechtigung selbst


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