Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Powerfrauen in NRW am Werk

Roslin, Tuesday, 15.03.2011, 18:22 (vor 5422 Tagen) @ Bero
bearbeitet von Roslin, Tuesday, 15.03.2011, 18:41

Diesen Schwachsinn glaubst du wirklich, entgegen vielem, was du selbst
schon geschrieben hast?

Ja, den Schwachsinn glaube ich: Wir brauchen Gleichberechtigung und keine Frauenprivilegierung.

Unter Gleichberechtigten in Freiheit stellt sich ein gesundes, natürliches Gleichgewicht ein, weil Männer und Frauen ihre jeweiligen Egoismen frei miteinander abgleichen können, ohne dass eine Seite sicher sein kann, ihren Egoismus mit Staatshilfe durchzusetzen, was der anderen Seite die Lust am Ausgleich überhaupt vermiest.

Der ja unter diesen Bedingungen nie ein als gerecht empfundener sein kann.

Die andere, die männliche Seite, zieht sich dann nämlich zurück.

Eine Gesellschaft jedoch, die die Männer preisgeben, in der sie kaum noch Väter werden wollen, für die sie nicht mehr arbeiten, die sie nicht mehr verteidigen/behaupten wollen, eine solche Gesellschaft geht den Weg aller Matriarchate: Sie verfällt, verdämmert, behauptet sich nicht, vegetiert irgendwo am Rande der Entwicklung, geht zugrunde.

Gleichberechtigung dagegen zwingt in Freiheit beide zum Kompromiss, zum Do ut des, dem A und O einer jeden gerechten Gesellschaft.

Wer das aushebelt, um Frauen zu fördern, erlebt, dass Männer nicht mehr mitspielen, denn irgendwann bemerken sie, dass die Karten, die der Staat verteilt, zugunsten der Frauen gezinkt sind.

Die Alternative kann nicht sein, nun Frauen ungleich zu berechtigen, denn dann werden wiederum sie nicht mitspielen wollen.

Wenn allerdings die femizentrische Ordung zusammenbricht, wird sie ein Patriarchat wahrscheinlich beerben, in dem ich auch nicht leben möchte.

Ich will keine ungleichberechtigten Frauen, die nur deshalb mit mir leben, weil sie müssen.

Ich will Frauen, die mit mir leben WOLLEN.

Und ich will mit Frauen leben, ohne Angst haben zu müssen, von ihnen mit Staatshilfe über den Tisch gezogen zu werden.

Muss ich diese Angst haben, werde ich mich davor schützen.

Notfalls, indem ich ohne Frauen lebe und mich aus einer Gesellschaft, die mich frauendienlich ausbeutet, OHNE mir eine adäquate Gegenleistung zu bieten, die mich im Gegenteil als Mann auch noch verspottet und dämonisiert, in wachsendem Maße diskriminiert, auch preisgebe, sie so wenig wie möglich unterstütze, sie nicht verteidige, sollte sie ja auf Leben und Tod herausgefordert werden.

Warum sollte ich auch?

Sollen jene sie vorrangig unterhalten/verteidigen, die auch vorrangig von dieser Gesellschaft bedient und gefördert werden.

Männer sind das nicht


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