Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Nicht die Herkunft

Krischan 02, Friday, 14.05.2010, 18:36 (vor 5712 Tagen) @ Garfield

Ein Gelehrter wird so eine Haltung wohl kaum vertreten.

Richtig.

Das Problem sind ja nicht die Gelehrten, sondern radikale Prediger und vor
allem die vielen Menschen in der Unterschicht, die ihnen nachlaufen.

Damit kommen wir der Sache schon näher. Kriminalität ist ein Unterschichten- und kein kulturelles. In den Knästen sitzen Ausländer und Inländer, und fst ausschließlich Arme. (Reiche haben das Klauen nicht nötig.)

Da kann man nun über die Gründe philosophieren, ändert aber
nichts daran, daß es so ist. Und wenn wir nun unbesehen jeden hierher
einladen, dann importieren wir eben auch diese Probleme.

Ich kann mich nicht erinnern, daß die Justiz gegen Kriminelle nicht vorgeht. Manchmal sogar, wenn sie reich sind.

gewisse kritische Masse erreicht wird, dann haben solche radikalen
Ideologien auch durchaus Anziehungskraft auf die alteingesessene
Bevölkerung.

Trotzdem reden sie Unsinn, der mit dem Islam nichts zu tun hat, und verkaufen ihren Anhängern Terrorismus als Islam. Sie mißbrauchen den Islam für ihre Ziele, und die Rassisten zitieren sie gerne, um die Deutschen gegen die Muslime aufzuhetzen. Die Gelehrten werden von ihnen freilich nicht zitiert, sie täten es auch nicht, wenn sie arabisch könnten.

Da gibt es ja mittlerweile auch genügend Unzufriedene in der
Unterschicht, und es gibt auch nach wie vor gelangweilte Söhnchen und
Töchterchen in Ober- und Mittelschicht, die heute auch gern mal zum
radikalen Islam konvertieren.

Stimmt. Zwei im Sauerland.

Das ist also nicht nur ein Herkunftsproblem, aber es ist ein Problem, und
das verschwindet nicht, wenn man den Kopf in den Sand steckt.

Zwischen "den Kopf in den Sand stecken" und panischer Hysterie gibt es noch andere Alternativen.


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