Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Islamische Gelehrte gegen Mathematik

ajk, Friday, 14.05.2010, 18:31 (vor 5712 Tagen) @ Krischan 02

Viel vergnügen beim lesen:

http://willanders.wordpress.com/2009/11/24/fjordman-warum-die-christen-die-griechische-naturphilosophie-ubernahmen-di...

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Die Philosophie ganz allgemein begab sich in den permanenten Niedergang. Einer der Gründe dafür war der einflussreiche al-Ghazali, den viele als den wichtigsten Moslem nach Mohammed selbst sehen und der behauptete, dass ein Großteil der griechischen Philosophie logisch widersrpüchlich und ein Affront gegen den Islam sei. Averroes Versuche, al-Ghazali anzufechten, wurden ignoriert und vergessen.
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Der deutsch-syrische Reformer Bassam Tibi führt aus, dass die islamischen Gelehrten, die griechischen Rationalismus entwickelten, heute in ihren eigenen Zivilisationen verabscheut werden. Wie er in seinem Buch Islam Between Culture and Politics schreibt, wurden "die rationalen Wissenschaften - im mittelalterlichen Islam - als ‘fremde Wissenschaften’ angesehen und zeitweise auch als häretisch. Heute scheinen islamische Fundamentalisten nicht zu wissen, dass die rationalen Wissenschaften im Islam auf etwas gründen, was ulum al-qudama (die Wissenschaft der Alten), heißt, das heißt die der Griechen."
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Wissenschaft, die als islamische Wissenschaft gesehen wurde, war das Studium des Koran, der Hadithen, der arabischen Geschichte usw. Die islamischen Madrassen befassten sich nicht mit auf Vernunft basierenden Untersuchungen oder uneingeschränkter Forschungstätigkeit, sondern mit einem Lernprozess im sakralen Sinn. Tibi glaubt daher, dass es nicht korrekt ist, Institutionen wie die Al-Azhar in Kairo, die höchste Stätte sunnitisch-islamischer Gelehrsamkeit , als Universität zu bezeichnen: "Manche islamischen Historiker übersetzen den Begriff Madrasse fälschlicherweise mit Universität. Das ist schlicht und einfach nicht korrekt: Wenn wir Universität als universitas litterarum verstehen oder uns ohne eurozentrische Voreingenommenheit die universitas magistrorum aus dem Paris des 13. Jahrhundert vorstellen, sind wir verpflichtet, zu erkennen, dass die Universität als Ort freier und uneingeschränkter Forschung auf der Grundlage der Vernunft eine europäische Erfindung in der Menschheitsgeschichte ist."
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http://fjordman.wordpress.com/tag/wissenschaftliche-revolution/

http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Ghazali

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Jedoch auch in der islamischen Welt wurden griechische Logik und Naturphilosophie niemals völlig akzeptiert, und was es an anfänglicher Akzeptanz gegeben hatte, wurde fast völlig durch den äußerst einflussreichen islamischen Theologen Al Ghazali (1058-1111) beseitigt, der die Naturphilosophie als gefährlich für den islamischen Glauben ansah und dem Konzept des mathematischen Beweises skeptisch gegenüberstand.
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Und so weiter...


Es ist KEIN Zufall das von den Islamischen Ländern gar keine Impulse für das ganze Weltgeschehen kommen. Asiaten und Inder sind da ganz anders...

/ajk

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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert


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