Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Analyse von Partnerschaftsanzeigen - Wenn das nur alles wäre!

Peter, Sunday, 12.09.2004, 23:36 (vor 7816 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Analyse von Partnerschaftsanzeigen - Wenn das nur alles wäre! von Odin am 12. September 2004 16:33:28:

Da wirst Du kein Glück haben. Es handelt sich ja um Privatunternehmen und nicht um öffentlich geförderte. Als Privatunternehmen kannst Du natürlich bestimmte Personen bevorzugen, wenn Du sie als Kunden anlocken willst.

Ganz so einfach ist es nicht. Restaurants, die z.B. schreiben: Hellhaeutige Menschen erhalten das Essen zum halben Preis, duerften Schwierigkeiten bekommen. In Daenemark hat eine Pizzeriabesitzer waehrend des letzten Irakkrieges ein Schild aufgehaengt: Bitte hier keine Deutschen, weil er die 'Fundamental'opposition der deutschen Regierung gegen den Krieg verurteilte. Die Sache ist zwar dann eingeschlafen, es hiess aber, so etwas sei in der EU nicht legal. Es muesste schon handfeste Gruende geben, warum eine Person weniger zahlt. Bei Discos ist das relativ einfach: Wenn keine Frauen kommen, bleiben auch die Maenner weg. Bei Versicherungen ist das ebenso: Frauen gehen oefter zum Arzt (auch ohne Schwangerschaften), deshalb muessen sie hoehere Praemien zahlen bei privaten Kassen. Das widersprach noch nicht gegen die Gesetze, deswegen haben die vereinigten Frauenseilschaften ein Gesetz angeleiert, dass dies explizit verbieten soll.

Gruss,

Peter


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