Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Analyse von Partnerschaftsanzeigen - Wenn das nur alles wäre!

Ekki, Friday, 10.09.2004, 12:16 (vor 7819 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Analyse von Partnerschaftsanzeigen von Peter am 09. September 2004 18:35:04:

wieso unterstellst du anderen Frauen pauschal Geldgier? Woher stammen deine Überzeugungen? Ist das einfach so Intuition? Oder sind es Fakten? Die könntest du gerne mit uns teilen, wenn du möchtest.

Bei Analysen von Partnerschaftsanzeigen hat sich regelmaessig ergeben, dass Frauen eher wohlhabende Maenner suchen und Maenner eher gut aussehende Frauen.
Gruss,
Peter

Hallo Peter!

Der viel größere Skandal bei Partnerschaftsanzeigen ist meiner Meinung nach, daß so gut wie alle Institute, die sich auf diesem Markt tummeln, irgendwo den Satz stehen haben "Wir vermitteln für Damen kostenlos" (im günstigsten Fall zu stark ermäßigten Tarifen).

Dabei werden von Männern regelmäßig mehrere 1000 Kröten verlangt!

Als der SPIEGEL einmal einen Artikel über Heiratsinstitute brachte, habe ich in einem Leserbrief auf diese Zustände hingewiesen und die Frage aufgeworfen, ob man dagegen nicht mit Aussicht auf Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht wegen Verstoßes gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes klagen könne.

Wundert sich da jemand, daß der Leserbrief nicht gedruckt wurde?!

Wenn es denn schon so ist, daß der Mann für die Frau sowieso bezahlen muß (sowohl materiell mit seinem höheren Gehalt als auch ideell, indem er ihre Zicken - äh: menstruationsbedingten Stimmungsschwankungen - aushält, dann wäre es eigentlich nicht mehr als recht und billig, daß er wenigstens bei der Inanspruchnahme von Heiratsinstituten einmal nicht zahlen muß.

Aber ich bin halt ein (typisch männlicher) Naivling:

Der Mann soll sich gefälligst von Anfang an daran gewöhnen, daß er zu zahlen hat, sonst kommt er eines Tages noch an und stellt Ansprüche!

Im Übrigen wäre es hochinteressant, wenn mal jemand mit genügend Zaster die Sache mit der Klage vor dem Bundesverfassungsgericht durchzuziehen versuchen würde.

Würde die Klage überhaupt zugelassen? Welcher Anwalt würde das anpacken wollen? Welche Argumente würden vorgetragen? Wie würde entschieden?

Aber wenn man sich so anguckt, was das Bundesverfassungsgericht so verzapft hat - z.B. das unsägliche "Soldaten-sind-Mörder"-Urteil - dann hat vielleicht tatsächlich Tommmy Recht mit seiner Behauptung, das Bundesverfassungsgericht sein ein "indiskutables BSexGer".

Zorniger Gruß

Ekki


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