Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr.

Jens, Monday, 26.04.2004, 22:53 (vor 7956 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr. von Garfield am 26. April 2004 19:34:18:

Ich glaube, ich sehe das noch etwas anders: Der Radikalfeminismus tut nämlich alles daran, dass angeblich unterdrückende Rollenverhätlnis aufrechtzuerhalten und Klischees über Männer zu verbreiten. Der Radikalfeminismus macht ALLES, um stets Regeln wie "Mann=Täter" und sonstige Vorurteile aufrechtzuerhalten. Der Radikalfeminismus wird in 100 Jahren noch behaupten, dass Männer mehr als Frauen verdienen etc, obwohl es schon heute nicht mehr stimmt (Gleiche Arbeit, gleicher Lohn). Alte Klischees und Vorurteile sind mit dem Radikalfeminismus auf das engste verbunden - und auch ihm ist es zu verdanken, dass Werbung männerfeindlich ist, nicht die Tatsache, dass Frauen auch Konsumenten werden, weil der Zeitgeist wurde von den Radikalfeministen und dessen Anhänger geprägt. Alle Aussagen in Politik etc., die in der Geschlechterdebatte getätigt werde, sind auf die letzten 30 Jahre zurückzuführen, OBWOHL schon viele "Ungerechtigkeiten" beseitigt wurden - sogar eine Überprivilegierung geschaffen wurde. Und der Radikalfeminismus erhält diese Bewegung am Leben und zwar so lange, bis der letzte Mann auf Erden wandelt. Unabhängig davon welche Ursachen der Radikalfeminismus hatte, die Ursachen sind schon lange beseitigt. Und trotzdem tut er alles, um am Leben zu bleiben. Ich denke Garfield, das ganze ist enger miteinander verwoben, als man vielleicht wahrhaben will. Hätte es eine gemäßigte Bewegung gegeben - wie z.B. Gandhi es getan hätte - dann hätten auch Männer und Frauen, so wie es am anfang gewesen ist, z.B. bei der Erlaubnis für die Immatrikulation von Frauen an Hochschulen (wurde von Männern eingeführt), an der Bewegung teilgenommen, weil Gerechtigkeit das oberste Ziel ist, und nicht ein Geschlechterkrieg.

Jens


gesamter Thread:

 

powered by my little forum