Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Weiter im Interview

Joseph S, Saturday, 20.09.2003, 00:25 (vor 8174 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Weiter im Interview von Odin am 17. September 2003 19:45:29:

Hallo,

Wir stehen inzwischen vor dem Paradoxon, dass das körperlich schwächere
Weibchen, womöglich noch mit einem Säugling an der Brust, sich zum
Rudelführer aufschwingt und den Schutz der Herde übernimmt. Diese
naturfremde pervertierte Situation hat die psychische Kastration des
Mannes zufolge, die sich natürlich auch körperlich bemerkbar macht.

Wie Bitte ? Schutz der Herde ?
Was für eine Herde? Das einzig sinnvolle Analogon, das mir dazu einfällt ist die Familie.
Doch wovor wird da geschützt? Wilde Tiere oder vergleichbare Angriffe von Menschen können
in einer modernen Gesellschaft wohl kaum die Bedrohung sein. Die Bedrohungen, die ich in diesem
Zusammenhang als relevant ansehe, sind Armut und Zerfall der Familie. Wenn die Frau bildlich
gesprochen den Säugling an der Brust hat, also sich um die Kleinkindpflege kümmert, kann sie
dabei kaum die Armut abwehren. So hoch ist das Kindergeld nicht, und ihre Lohnersatzansprüche
werden in den seltensten Fällen für einen guten Unterhalt einer vollständigen Familie reichen.
Bleibt als Gefahr noch der Zerfall der Familie. Doch da ist es weniger die Frau als die
Rechtsprechung, die einen trennungswilligen Mann zurückhält. Schützen kann sie also nicht.

Dennoch hat sie die Möglichkeit den Mann zu erpressen und somit quasi gewaltsam die Führung
an sich zu reisen. Sie kann nicht nur über die immateriellen Vorzüge der Ehe (Kontakt zum
Kind) bestimmen. Sie hat auch das Bestimmungsrecht über einen erheblichen Teil des Einkommen
des Manns. Teilt er nicht freiwillig sein Einkommen in der Ehe, kann sie es nach einer Scheidung
als Unterhalt einklagen. Der Mann schützt also durch sein Einkommen die Famile vor Armut, aber
die Frau hat die Macht, über es zu bestimmen. Macht haben, heißt nicht immmer, schützen zu können.
Was den Zerfall der Familie berifft, geht die Gefahr hauptsächlich von der Frau aus, weil sie
bei einer Scheidung alle Vorteile an sich ziehen kann, während dem Mann große Nachteile zu
befürchten hat. Die Widersinnigkeit besteht ehr darin, daß durch übertriebenen Schutz die
größte Bedrohung vom naturgemäß eigentlich schutzbedürftigeren Teil ausgeht.

Die "psychische Kastration" führe ich ehr auf folgende drei Faktoren zurrück:
1. Stress. Nur wenige Männer sind ohne Berufstress reich genug, daß sie eine Frau ranläßt.
2. Leistungsdruck. Ein Mann muß jederzeit können und in jedem Fall der Frau einen Orgasmus bieten.
3. Angst vor unangenehmen Folgen. Bei nicht 100%tiger unmißverständlicher Zustimmung, ist eine
Vergewaltigungsklage möglich, und wenn sie schwanger wird, muß mann mit dem Verlust eines
großen Teil des Einkommens rechnen, ohne sicher zu sein, daß man von dem, was man da finanziert,
irgend was sehen kann.
Wen wunderts wenn ein Mann mit Stress, Leistungsdruck und Angst nicht mehr kann?

Gruß
Joseph


gesamter Thread:

 

powered by my little forum