Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Bevorzugte Frauenwelt

Eugen Prinz, Friday, 25.04.2003, 18:31 (vor 8321 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Bevorzugte Frauenwelt von Andreas am 25. April 2003 14:58:55:

Hallo Ferdi!

Ich wäre zufrieden, wenn in dem Exhibi-Paragraf das Wort "Mann" durch "Person" ersetzt würde. Dann wäre für mich alles in Ordnung.
Gruss,
Ferdi

Wahrscheinlich steht es dort noch drin, weil bislang noch nie jemand vor dem Bundesverfassungsgericht dagegen geklagt hat. :-(
schoenen Gruss
Andreas[/i]

Hallo Andreas,

Ferdi hat schon recht, finde ich. Dieses (Exhibitionismus) Thema ist eines von vielen, wo es gilt, die feministische Deutungshoheit zu knacken.

Viele Begriffe oder Tatbestände werden völlig einseitig zu Lasten von Männern definiert (Vergewaltigung, Missbrauch...). Damit schaffen sich Frauen eine Art 'Opfermonopolstatus'.

Der Exhibitionist (eine juristisch völlig überbewertete Figur) wird kriminalisiert. Dabei ist er eine absolute Ausnahme und gesellschaftlich völlig bedeutungslos.

Die Exhibitionistin wird spiegelbildlich definiert, und damit gibt es sie garnicht, weil Frauen sowas nicht machen. Wie kommen wir dazu eine solche spiegelbildliche Definition einfach zu akzeptieren?

Warum bezeichnen wir nicht die Frau als Exhibitionistin, die in Spitzenwäsche, zu neunzig Prozent nackt, von vier Meter hohen Plakatwänden den (Straßen)verkehr stört? Die gesellschaftlichen Folgen sind weitaus dramatischer, aber das wird nicht anerkannt, denn es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

Beste Grüße, Eugen


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