Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Die Geschlechterdebatte...

Jörg, Wednesday, 09.04.2003, 20:48 (vor 8337 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Die Geschlechterdebatte... von Nick am 09. April 2003 15:30:25:

...wird auf allen Seiten metaphorisch als "Krieg" bezeichnet, ...

Das möchte ich bezweifeln.

... obwohl es sich natürlich nicht um einen solchen handelt. Was jeder der Beteiligten genau weiß.

Logisch.

Es ist jedoch durchaus eine Auseinandersetzung, nicht nur eine ästhetische Salondebatte.

Soweit Zustimmung.

Denn es gibt Gegner und es geht um Ziele und um deren Durchsetzung.

Definiere "Gegner".

Dir nicht auch?

Was das Erreichen von Zielen anbelangt: ja - natürlich.

Weswegen sonst würdest du diese Debatte führen? Im Übrigen: es ist immer erlaubt, bei einer Metapher im Bild zu bleiben. Man redet ja z.B. auch vom "Krieg ums tägliche Überleben". Ist es da auch "Kriegsrethorik", wenn man in dem Zusammenhang empfiehlt, sich die Zeit gut einzuteilen, damit man nicht untergeht, beispielsweise?

Die Redewendung lautet: "Kampf ums tägliche Überleben". Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Do you see the difference?

>ich kann mich Deinem Beitrag zum überwiegenden Teil durchaus anschließen

...das freut mich sehr, denn nur darum ging es mir. Sowie v.a. darum, entsprechendes Handeln anzuregen. Ich kann diese Anregung nur ausdrücklich bekräftigen: Leute, tut was! Und zwar jetzt!

allerdings möchte ich Dich darum bitten, Dir a) ein vernünftiges Pseudonym zuzulegen

...Jörg, ich schreibe hier zwar nicht oft, aber bislang immer unter diesem Pseudonym: eben "Nick". Was ist denn los? Und was ist ein "vernünftiges" Pseudonym? Du darfst mir gerne ein anderes vorschlagen. Mein Nick ist nämlich kein Teil von mir. Ich schlage aber aus praktischen Gründen vor, daß ich einfach dabei bleibe.[/i]

Eigentlich ist es ja nicht meine Aufgabe, sinnvolle Pseudonyme vorzuschlagen.
Aber für die weniger kreativen unter uns (zu denen auch ich mich übrigens zähle) ist es durchaus erlaubt, den eigenen Vornamen oder einen Phantasie-Vornamen zu verwenden. ;-)

>und b) auf unangemessene Kriegsrhetorik zu verzichten. Dies ist kein Kriegsforum, sondern ein Diskussionsforum.

...Da ich nicht zur Gewalt oder gar zu Kriegshandlungen aufrufe, sondern sogar ausdrücklich zum Gegenteil, handelt es sich auch nicht um Kriegsrethorik. Ansonsten s.o.[/i]

Mit "Kriegsrethorik" bezeichne ich eine unangemessen kriegerische Sprache, die zu einer wenig hilfreichen Radikalisierung der Forumsdebatten führt.

Jörg


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