Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Immerhin: Ein wenig Wahrheit schimmert durch

Diana, Sachsen, Wednesday, 30.04.2008, 00:32 (vor 6540 Tagen) @ Conny

Wenn sich eine Frau blos ohne Eigennutz in einen anderen Menschen
hineinversetzen könnte. Das kann die Frau aber überhaupt nicht, wie ich
schon oftmals feststellte.

Also, ganz im Ernst - wenn ich mich wieder mal dabei ertappe, wie ich mich in jemand anderen hineinversetze, dann muss ich unbedingt mal drauf achten, ob ich dabei auch einen eigennützigen Aspekt habe.

Welcher Mann fällt denn nicht auf sowas herein? Wären Männer dem anderen
Geschlecht gegenüber nicht die hilfsbereiteren Menschen, hätten wir sicher
nicht überlebt - uns würde es heute nicht mehr geben. Der Todesgefahr setzt
sich sicher kaum eine Frau für ihren Mann aus, aber umgedreht oft. Die Frau
hat einfach mehr Egoismus gepachtet wie der Mann.

Meinst du nicht, dass es auch daran lag, dass man sich wechselseitig lange Zeit gut ergänzt hat? Ganz gleich, wie auch immer die Aufgaben verteilt sind - solang es sich auf irgendeine Weise ausbalanciert, funktioniert es. Nur in erst relativ jüngster Zeit scheint alles aus den Fugen zu geraten, finde ich.

Es ist auch wenn es erwachsen ist noch ein Kind von mir. Auch dann kann
ich es wegschicken. Ich habe kein Interesse ins Gesicht meiner Ohnmacht zu
blicken. Lieber behalte ich dabei schon meinen eigenen Willen, wie es auch
die Mutter tat, die mir diese Ohnmacht erst brachte. Ich will mein Leben
leben und es nicht diesem Miststück noch einmal abgeben.

Das klingt natürlich völlig verbittert... vielleicht ändert es sich ja im Laufe der Jahre auch noch.

Es kann auch kein Kind, das aus einer Vergewaltigung hervorgeht und dann
auch noch natürlich abgetrieben werden darf für die Vergewaltigung etwas.
Wenn man mir das zumutet, dann sollte man jeder vergewaltigten Frau auch
zumuten können, ein evtl. so entstandenes Kind auch auszutragen und groß zu
ziehen bzw. in ein Heim zu geben, wofür die Mutter dann zahlen darf.
Warum aber mutet man hierbei Frauen bei weitem nicht das zu, was man
Männern so alles zumutet? Wir haben doch Artikel 3 Absatz 2 GG.

Konsequent und "sachlich" gedacht, müsste ich ja zustimmen - wenn da nicht der klitzekleine biologisch-physische Unterschied wäre. Die Frau ist nun mal dank der Einrichtung der Natur unmittelbar und absolut mit Leib und Leben an das Kind, das in ihr wächst, gebunden. Diesen Unterschied kann man eben rational nicht wegreden und auch nicht per Gesetz "ausgleichen". Von daher sehe ich mich unfähig, das zu vergleichen. Denn selbst wenn du dich als Mann vergewaltigt fühlst - du bürgst eben NICHT mit deinem eigenen Körper unmittelbar für die Folgen. Ich spreche dir damit nicht ab, dass du dich dadurch völlig ohnmächtig und missbraucht fühlst - aber du hast keinerlei vergleichbare körperliche Folgen wie eine vergewaltigte Frau, die durch den Vergewaltiger schwanger ist und womöglich gezwungen ist, das Kind auszutragen und zu bekommen. Dazu müsstest du dich z. Bsp. mit Frauen in Kriegsgebieten unterhalten, denen genau das massenhaft widerfahren ist - und die diese Kinder nicht abtreiben und auch nicht einfach praktischerweise in ein Heim abschieben können, weil es das alles wegen der chaotischen Kriegszustände gar nicht gibt. Natürlich können die auf diese Weise entstandenen Kinder auch nix dafür... ich möchte da wirklich nicht entscheiden müssen, wie man sowas "handhaben" soll.

Ich meinte so einen Ein-Euro-Job.

Ach so, hm. Wenn er sich wirklich Mühe gibt, alles zu berücksichtigen, dann wird er womöglich sogar mal einen der wenigen halbwegs sinnvollen und gescheiten EEJs finden, die es definitiv gibt. Prinzipiell müssen wir über Sinn oder Unsinn dieser "Fördermaßnahmen" nicht diskutieren - ich rede hier eher vom "kleinsten bzw. kleineren Übel".


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