Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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phöser Arzt und so

DvB, Saturday, 18.12.2010, 17:32 (vor 5507 Tagen) @ Informator
bearbeitet von DvB, Saturday, 18.12.2010, 17:49

Einen Fehler sehe ich auch darin, in einem Unglücks- oder Todesfall immer
einen Schuldigen finden zu müssen, in der Regel einen Arzt. Es gibt aber
auch das Schicksal, nach Meinung vieler Menschen auch höhere Fügung. Dies
wird nicht mehr gesehen, und das ist mit ein Grund, warum die Ärzte
auf-Teufel-komm-raus das vegetative Leben erhalten, nur um sich keine Klage
anzuhängen.

Ja, aus der Tatsache, daß der Arzt bei meiner Oma zweifellos einen Kunstfehler gemacht hat, hätten manche sicherlich ein Drama gemacht und ihn mit Klagen überzogen - so wie das tagtäglich geschieht. Natürlich sind Ärzte dagegen versichert, was in die Kosten einfließt und letztendlich mit den Kassenbeiträgen bezahlt wird. Natürlich ändert das garnichts am Schlumpertum und an der Inkompetenz der Ärzt. Nur insofern, daß sie sich halt an irgendwelche formalisierten Auflagen halten müssen, was weitere Kosten verursacht und ebenfalls letztendlich in die Kassenbeiträge eingeht. Kann sein, daß es teilweise sogar was nützt - kann aber auch sein, daß eher eine draus resultierende Leckt-mich-doch-am-Arsch-ich-mach-nur-noch-Dienst-nach-Vorschrift-Stimmung überwiegt und letztendlich das Gegenteil bezweckt. Es ist ja heute schon eine Schwierigkeit, die wahre Meinung des Arztes zu erraten. Der muß sich ja absichern und darf mir garnicht sagen, was er denkt, weil er sich sonst strafbar macht. Das ist geisteskrank! Der muß mich zu irgendwelchen Untersuchungen schicken, um X auszuschließen, obwohl er aus seiner Erfahrung heraus mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiß, daß das nicht vorliegt. Der muß mich untersuchen, obwohl wir genau wissen, was los ist und welches Medikament ich wiedermal brauche. Oder Ähnliches. Alles mit Kosten verbunden, die letztlich die Bürokratie, die Pharmazie, die Krankenkassen oder die Ärzteschaft sinnlos verursachen und die wir hübsch mitbezahlen müssen.

Und meine Oma? Die war arm und hat im Altersheim gewohnt. (Nicht daß wir sie dahin abgeschoben hätten - die war da schon zu DDR-Zeiten hingezogen, geschlossen mit ihrer Rentnertruppe von 20 Weibern, die sie übrigens alle überlebt hat.) Und der Arzt war der Altersheimarzt. Der war halt so inkompetent, daß er Altersheimarzt werden mußte. Biste arm - biste halt am Arsch und mußt zum Altersheimarzt gehen. Müssen mußte sie zwar nicht wirklich - aber erstens hat sich meine Oma keine Gedanken über Ärzte gemacht, sondern das waren für sie Götter in weiß. (Weiber sind eben so: absolut autoritätshörig und vollkommen unfähig, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Und meine Oma war ganz besonders so.) Und zweitens war sie nicht mehr sehr gut zu Fuß, die Verkehrsanbindung von dem Altersheim, das etwas außerhalb gelegen war, miserabel und so das Aufsuchen eines anderen Arztes ziemlich beschwerlich. Und heutzutage wäre es schon fast unmöglich, da es nun hier nicht mehr genug Ärzte gibt und (bis auf einen - noch schlechteren) keiner mehr neue Patienten aufnimmt. Die Ärzte hauen ab. Hier aus dem Osten sowieso und aus Deutschland überhaupt. Denn hier muß ja "gespart werden", wo andererseits dann "ein Menschenleben" ja wieder so "unbezahlbar" ist. Verlogene Dreckschweingesellschaft!

Mein Arzt war alt, der ist selber krank geworden und nun mit über 80 in den Ruhestand gegangen. Ich hab nun keinen Hausarzt mehr. Die "freie Arztwahl" nützt mich einen Scheiß. Ich könnte bloß zu dem inkompetenten Assi gehen. Aber das mach ich nicht, bin ja nicht lebensmüde. Oder weite Strecken reisen, um zum Arzt zu gehen. Kann ich mir nicht leisten. Krankenkasse bezahlt das nicht. Mit dem einen Assi am Ort sind sie ja aus dem Schneider.

Zum Glück bin ich im wesentlichen gesund. Hab nur einen riesen Gallenstein, der mir zuweilen ein paar Koliken beschert. Da wärs nett, jeweils ein Schmerzmittel zu bekommen. Aber der Aufriß ist es nicht wert, also halte ich es eben aus.

Lustig ist: ich hab den seit 20 Jahren. (Wenn ich nach den Koliken gehe.) Und war über die Jahre bei vielen Ärzten, die unfähig waren, die Ursache zu finden. Zuletzt war ich 2005 im Westen in einer Fatzen Klinik, wo die ein CT und alles Mögliche gemacht haben und ein Gremium an Professoren beschlossen hat, daß ich keinen habe (seitdem gabs wenigstens den Verdacht darauf). Aber paar Wochen später hatte ich nen kleinen Landarzt in der Zone, der den per Ultraschall anstandslos festgestellt hat. Soviel zur Kompentenz von Ärzten. Man muß Glück haben, viel rumkommen, viel ausprobieren - und auch das muß man sich erstmal leisten können.

Theoretisch könnte ich an dem Gallenstein verrecken. Wenn nämlich dadurch die Gallenblase platzt und ich dann nicht sofort operiert werde. Allerdings ist das eher unwahrscheinlich, daß das geschieht. Trotzdem empfehlen alle Ärzte, daß ich mir die Gallenblase rausschnippeln lasse. Die Nachteile spielen sie runter, die Vorteile liegen nur in der Ausschaltung der gelegentlichen Koliken und der unwahrscheinlichen Gefahr des Gallenblasenplatzens. Sowas wird einem aber nicht zur Entscheidung vorgelegt. Von niemandem. Man wird durchweg unmündig behandelt. Die Empfehlungen sind eher Befehle. Das ist eben der übliche vorgeschriebene Weg, den sie "empfehlen" müssen. Wahrscheinlich bringt das die meiste Kohle. Aber ich verstehe mich nicht als "Patient", als deren Opfer. Ich bin der Kunde - und die sind verschissene, inkompetente Dienstleister, mehr nicht! Die ganze Verdrehung dieser einfachen Tatsache geht doch auf die Unmündigkeit dummer Hühner zurück. Und ich muß die ganze Jauche bezahlen. Bzw. meine Krankenkasse. Aber ich würde sehr viel lieber die paar Schmerzmittel, die ich gern hätte, einfach kaufen und Ärzte einfach Ärzte sein lassen, als das ganze sinnlose Brimborium drumherum zu finanzieren. Was es nur wegen verschissener dummer Hühner überhaupt gibt! Und eines ist mal klar: gäbe es dieses ganze Kaspertheater nicht, wären auch die Ärzte kompetenter. Dann würde ich auch gern mal einen Arzt bezahlen, der ne Diagnose hinkriegt und nicht 15 Jahre dazu braucht.

Einzelfälle, jaja, mag sein - aber ich hab schon etliche solcher Einzelfallgeschichtchen gehört. Und die meisten waren nicht so harmlos wie meiner.

Gerade mit solchen Modekrankheiten wie AIDS, das offenbar ausschließlich durch AZT (das Medikament dagegen) verursacht wird und für dessen angeblichen Erreger HIV bis heute kein Beweis erbracht wurde, gibt es davon ja Massen ahnungsloser Opfer.

Mit Krebs ist es ähnlich. Die Krankheit ist zwar echt - aber anscheinend hat es Krebs vor 300 Jahren garnicht gegeben. Und heute ist es Todesursache Nummer 3 oder so. Und bald Todesursache Nummer 1. Was sagt man denn dazu? Da stimmt doch was ganz gründlich nicht! Eines ist mal klar: Die Chemotherapie - auch wenn sie ChrisTines Sohn gerettet haben mag - killt in aller Regel die Patienten eher, als daß sie sie rettet. Das Zeug ist ein Kampfstoff und als Medikament eine heillose Katastrophe. Derweil lügt die Schulmedizin, indem sie Krebs als das verkauft, was so ziemlich jeder darunter versteht, während es in Wahrheit offenbar doch ganz einfach eine Infektionskrankheit ist. Sehenswert: http://www.youtube.com/watch?v=s1A35EIoHqE

Das mafiöse Geschäftsgebaren der Pharmariesen gerade mit dem Krebs sollte eigentlich allgemein bekannt sein: http://www.youtube.com/watch?v=7pavEcIMXqc&feature=related

Im Krankheiten erfinden sind die Verbrecher auch dicke da. Ob SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe-Hype, die bekanntesten, mehr oder weniger gescheiterten Versuche - die immerhin jedoch auch schon Milliarden gebracht haben. Der Trend geht nun wohl zu Krankenhausbakterie. Das ist ein weites und hübsch diffuses Feld, wo sich nett absahnen läßt. Nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Dauerbrenner erfunden und wirklich erfolgreich installiert ist. Wer sollte dem Einhalt gebieten und warum? Es gibt ja nur Gewinner. Außer den Deppen, die dafür blechen, selbstredend. Bzw. DeppInnen, die blechen lassen und sich - und den Kindern!! - willig irgendwelchen Dreck spritzen lassen. Täuscht mich mein Eindruck, oder fühlen sich Weiber mit irgendeiner Krankheit deutlich wichtiger? Irgendwie ist das teilweise doch schon "Lifestyle".

Irgendwie hab ich den Faden verloren, könnte auch noch paar Seiten weiterschimpfen. Es ist ein einziger Sumpf! Wie so vieles in dieser Idiotenzeit. Und vieles bedingt sich gegenseitig. Nunja

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