Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Studenten usw.

Informator, Saturday, 18.12.2010, 13:14 (vor 5507 Tagen) @ DvB

Danke zunächst für deine Hintergrundanalyse des Krankenkassen-Unwesens.

Speziell zu PFs Anspielungen auf meinen vermeintlichen Versicherungssatus während meiner Studentenzeit möchte ich noch hinzufügen, daß ich als Student zuletzt überhaupt nicht mehr versichert war. Einfach, weil ich die - damals noch freiwillige - Krankenversicherung bald nicht mehr bezahlen konnte!

Zum Glück brauchte ich auch keinen Arzt. Übrigens hat man mir irgendwann verraten, daß in Notfällen jeder Arzt helfen muß. Und welcher Mann geht zum Arzt, solange er nicht wirklich in Not ist?

Jetzt bin ich pflichtversichert über die ARGE. Ich bin nicht gefragt worden, ob mir das recht ist.

Ich sehe für die Zukunft ein ganz großes Problem, wie du es schon angeschnitten hast: Daß aufgrund der technischen Fortschritte immer mehr Menschen künstlich am Leben gehalten werden, die eigentlich ihr Leben hinter sich haben, und die, aus diesem Grund oder wegen schwer erträglicher Schmerzen oder Behinderungen gar nicht mehr leben wollen.

Man wird dann natürlich immer wieder auf die Fälle hinweisen, wo, wie im Falle von Christines Sohn, eine teure Behandlung doch noch zu einem günstigen Ergebnis geführt hat. Man darf aber nicht einen Fall zum Prototyp für alle anderen machen.

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Einen Fehler sehe ich auch darin, in einem Unglücks- oder Todesfall immer einen Schuldigen finden zu müssen, in der Regel einen Arzt. Es gibt aber auch das Schicksal, nach Meinung vieler Menschen auch höhere Fügung. Dies wird nicht mehr gesehen, und das ist mit ein Grund, warum die Ärzte auf-Teufel-komm-raus das vegetative Leben erhalten, nur um sich keine Klage anzuhängen.

Gruß
trel


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