Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Sex ist eine Schlacht, Liebe ist Krieg

Sven ⌂, Wolfsburg, Thursday, 12.08.2010, 09:58 (vor 5633 Tagen) @ Maria

Hallo Maria,

Woher weisst du, daß "die Frauen" "den Krieg" nicht angefangen haben?

Weil von nichts kommt nichts. Oder willst du mir allen ernstes sagen, dass
die Frauen auf Männer hass bekommen haben, weil sie so lieb und gut von
Männern behandelt worden sind?

auch hier sei Ihnen eine bessere Recherche anempfohlen.

Richtig ist, dass die Frauenbewegung eine Reaktion auf gesellschaftliche Umstände war. Diese basierten jedoch auf einem Rollenverständnis, welches den Frauen zunächst erhebliche Schutzrechte und in Folge geringere Fähigkeiten unterstellte. Dieser Kampf war - ganz im Sinne des eigentlichen Sinnes der Emanzipation - folglich gegen die Legislative zu führen.

Die feministische Ideologie als "Kampfansage gegen alle Männer" wiederum erfolgte nur in den Feminismen, die sich Solanas' "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer" als Grundlage nahmen - und Alice Schwarzer war eine davon.

Insofern:

Die Frauenbewegung als Reaktion auf Einschränkung der Frau war eine logische Konsequenz.
Der radikale Feminismus als Hassideologie gegen alles Männliche (und im übrigen auch weite Teile des Weiblichen) ist jedoch rein dogmatisch. Und exakt diese Ideologie ist der Beginn des Krieges gewesen.

Gleichwohl spielt dies keine Rolle. Die heutigen Männer können sich an die Gründe für die Frauenbewegung weder erinnern noch hätten sie an ihren Ursachen einen Anteil haben können. Sie können feministische Anfeindungen folglich nur als feindselige Aggression wahrnehmen. Was Sie hier größtenteils lesen, ist die logische Antwort darauf.

Gruß,

Sven


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