Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Prägnanter formuliert

Roslin, Thursday, 01.07.2010, 16:48 (vor 5673 Tagen) @ A Stranger in a strange World
bearbeitet von Roslin, Thursday, 01.07.2010, 16:55

Man kann sie nicht überzeugen, nur dazu verleiten, ihre abstruse
Weltanschauung zur Kenntlichkeit zu entstellen, um so Mitleser

aufzuklären,

mit wes Geistes Kindern sie es hier zu tun haben.


Ja, das ist soweit ganz gut gelungen. Allerdings hätte ich wirklich gerne
seinen letzten Punkt "Männer können Karriere und Kind, Frauen müssen sich
entscheiden" noch etwas besser demaskiert.
Meine Metapher war ja, dass man von einer Kuh Milch oder Steak
haben kann, man sich also für ein Leben zwischen Familie und
Karriere entscheiden muss.
Seine Reaktion war "Doch, Männer können wesentlich häufiger als Frauen
beides, also Kind und Karriere: Dank einer Frau an ihrer Seite (und
billigen osteuropäischen Kindermädchen).".

Du hast ja tausendmal Recht.
Ihm das vorzulegen, wird den aber nicht überzeugen.
Er wird auch die Logik seinem Interpretationsraster Unterdrückung(der Frauen) - Unterdrücker (Männer) unterordnen.
Außerhalb von Machtverhältnissen existiert für diese Foucault-Jünger keine Wahrheit
Und wer mächtig/ohnmächtig ist, das bestimmen sie.

Weibliche Macht gegenüber Männern, die wollen sie nicht erkennen (ihre Auswahlmacht, ihre sexuelle Anziehungsmacht, ihre reproduktive Macht usw.)

Jedem halbwegs intelligenten Leser sind die ideologischen Willkürlichkeiten dieser verschrobenen Weltdeutung schon aufgefallen.
Mehr kann man nicht erreichen.

Der durchschnittliche Leser, und das heißt nun mal der intellektuell herausgeforderte Leser, plagt sich ohnehin nicht mit Konsistenz und Logik einer Argumentation herum.

Er entscheidet nach Sympathie/Antipathie, nach Gusto.

Wer nett ist, hat Recht.

Da hilft dann die Verbaldiarrhoe einer Salzstreuerin, deren unkontrollierte Ausfälle und Beleidigungen das eigene Lager so vollkoten, dass sich dort nur wenige aufhalten wollen.

Man muss die Genderideologen nur reden lassen und zum Reden bringen.

Sie leben ja von der politischen Hintertreppe, von Top-Down, Verschleierung und Verhehlung, weichen der Öffentlichkeit so gut wie möglich aus, scheuen den Diskurs außerhalb ihrer Zirkel, verpacken ihr wahnhaftes Wunschdenken in gewollt unverständlicher "Hochsprache", deren monumentale Unverständlichkeit hervorragend dazu dient, die Nichtigkeit und Haltlosigkeit der Inhalte zu verschleiern, eine Gelehrsamkeit vorzutäuschen, die nur Wunschdenken ist: Musterbeispiel Judith Butler.

Immer, wenn sie öffentlich werden, wenn sie verständlich werden, wenn sie konkret werden, immer dann wird's peinlich, auch und gerade für den Durchschnittsbeobachter.

Sie sind nicht mehrheitsfähig.
Ihr "Projekt" ist ein Projekt durchgeknallter, tief neurotischer akademischer Eliten.

Man muss es bekannt machen.

Ideologen kann man nicht überzeugen.
Man muss sie aus Machtpoeitionen entfernen.

Mit demokratischen Mitteln, solange das noch möglich ist.


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