Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Noch mal zum Abgewöhnen

Puffbesucher, Wednesday, 30.06.2010, 04:07 (vor 5675 Tagen) @ Puffbesucher

Der ganze Text ist ja esoterisch-feministisches Blabla, aber diese Schmankerl sind mir nochmal Extra-Zitate wert:

"Eine junge Frau steht an ihrem Auto, das sie mit ihren Standartikeln bis unters Dach beladen hat. Alles ist fertig, sie kann losfahren. Sie steht an der offenen Heckklappe und weint. Ihre Kappe tief ins Gesicht gezogen, so, als ob ihre Tränen von keiner gesehen werden sollen. Ich gehe zu ihr und frage, ob ich ihr helfen kann. Sie weint noch mehr. Ich nehme sie in den Arm, bis sie sich ein wenig beruhigt hat. Dann macht sie eine ausladende Bewegung mit ihren Armen in einen unbestimmten Raum und sagt, noch unter Tränen: „Ich will nicht wieder da hinein“. Ich weiß was sie meint – den Alltag im Patriarchat. Ich kenne das! Leere, Heimatlosigkeit, Verdrängung, Ohnmacht, Sehnsucht …"

Dann steig' sofort aus und geh zu Fuß, du Heulsuse. Der im wahrsten Sinne des Wortes erste Schritt weg vom Patriarchat. Schließlich ist das Auto eine männliche Erfindung.

Hier wird es nochmal etwas ernster, find ich:

"Eine matriarchale Gesellschaft entstehend, mitten in einer patriarchalen Welt. Richtig, - wir sind die Mütter, auch, wenn wir keine Kinder in diese Welt geboren haben."

Das offenbart den ganzen unbedingten Machtanspruch dieser Leute und ihre Wendigkeit bei Dingen, die sie haben wollen. Mütter per Definition, einfach weil es in diesem Zusammenhang positiv besetzt ist: Mutter des Lebens, potentiell gebärend und ähnlich-verschwurbeltes. Her damit, alles an sich reißen. Jede Eigenschaft einer Frau ist ja ohnehin automatisch heilig.

Menschsein bedeutet eben auch, geistigem Unrat und seinem andauernden Geklopfe zu begegnen.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.


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