Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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AW: Fortpflanzung FemiNissen

Roslin, Thursday, 01.07.2010, 09:21 (vor 5673 Tagen) @ Maesi


Ich bin ein entschiedener Verfechter des Patriarchats. Aber nicht des
Zerrbildes, das Feministen und andere Geschichtsklitterer immer wieder vom
Patriarchat skizzieren sondern dessen, was waehrend Jahrtausenden in
praktisch allen Kulturen der Menschheit existierte und eine gewisse
Stabilitaet garantierte. Eben weil ich ein Verfechter des Patriarchats bin,
bin ich auch ein erbitterter Gegner des Kollektivismus, politisch
induzierter Menschenvermassung, des anonymen zentralistischen
Wohlfahrtsstaats, der juristischen, politischen und wirtschaftlichen
Gleichschaltung der Voelker, des Materialismus, der technokratischen
Problemloesungsstrategien usw. usf.; kurzum gegen alles, was die Essenz des
Sozialismus ausmacht.


Gruss

Maesi

Maesi, ich bin ein entschiedener Gegner des Patriarchates, war es doch ein, wenn auch dauerhaft erfolgreiches, Zwangssystem.

Das Patriarchat unterdrückte Männer ja noch härter als Frauen, bedeutete die Herrschaft weniger Alphamänner über den ganzen großen Rest der männlich/weiblichen Untertanen, eine Herrschaft in ihrem Sinne und im Sinne ihrer Alphafrauen bezw. Alphanutten, extrem vergröbert ausgedrückt.

Ich wünsche mir tatsächlich eine freiheitliche Gesellschaft gleichberechtigter Männer und Frauen, die sich partnerschaftlich durch's Leben schlagen in selbst ausgehandelter Lastenverteilung.

Mein Problem:

Ich fürchte, das scheitert an der Natur des Menschen, der Männer und der Frauen.

Das wünsche ich mir nicht, dieses Scheitern, sondern ich fürchte es, ich fürchte tatsächlich, dass wir zum Patriarchat VERDAMMT sind, weil nur eine mehr oder weniger patriarchale Ordnung eine selbstbehauptungsfähige Hochkultur aufrechtzuerhalten vermag, weil nur sie in der Lage scheint, die hypergamen Instinkte der Frauen und die polygynen der Männer zu disziplinieren, weil nur ein Patriarchat in der Lage ist mittels Monogamie, Kinderbesitz für die Väter. schuldige Scheidung usw. die Energien junger Männer produktiv einzubinden und restlos sinnvoll auszubeuten.

Für mich ist der demographische Niedergang des Westens und sein relativer zivilisatorischer Niedergang möglicherweise bereits eine Folge seiner "Matriarchalisierung", der Auflösung der Familie, der Demotivation der Männer, von denen immer mehr realistischerweise die Hoffnung auf eigene Familie, auf gesicherte, lebenlange Vaterschaft aufgeben.

ABER GENAU MIT DIESEM SPECK FÄNGT DAS PATRIARCHAT DIE MÄNNLICHEN MÄUSE.

Für IHRE Kinder, für IHRE Frau, die Mutter ihrer Kinder, dafür sind Männer bereit, sich den Allerwertesten aufzureissen, nicht aber für einen anonymen Sozialstaat, der zunehmend mit den Erträgen ihrer Arbeit die alleinerziehende Selbstverwirklichung von Frauen subventioniert.

Nur das Patriarchat scheint Männer so gründlich zur produktiven Selbstausbeutung zu motivieren, dass davon Hochkultur dauerhaft existieren kann.

Wir dagegen leben seit Jahrzehnten aus der Substanz, auf Pump, in jeder Hinsicht.


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