Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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AW: Fortpflanzung FemiNissen

Roslin, Tuesday, 29.06.2010, 18:36 (vor 5675 Tagen) @ TMerten

Im Zoo würde sich sowas auch gut machen, allerdings kann sich sowas dort
nicht vermehren. Glücklicherweise.


Ich habe mal letztens hier einen Beitrag gelesen, da wurde auf einen
österreichischen Fernsehbeitrag mit einer FeminiNisse hingewiesen. Die
Tucke erwähnte in dieser Talkrunde, dass es Tiere gibt (Zwitter) die sich
auch ohne Männer vermehren können. Das wäre schlimm, wenn es hier in Sachen
Evolution auch mal so kommen würde.

Wünscht der Guten doch einfach gutes Gelingen und sie soll ihr matriarchales Wohnprojekt starten, allerdings ganz und gar matriarchal, ohne Mitfinnzierung durch Papa Staat, der so sehr dazu neigt, die Selbstverwirklichung der Töchter zu subventionieren, indem er die Söhne ausbeutet.

Dann werden wir sehen, wieviele Männer/Frauen das Modell attraktiv finden.

Frauen, die mitmachen, kann ich ja noch verstehen, Männer, die mitmachen, könnte ich nicht verstehen, aber die hätten's doch auch nicht besser verdient.

Wer sich als Fußabstreifer andient, kann nicht klagen, wenn er wie einer behandelt wird.

Ansonsten zeugt die Tatsache der Nichtexistenz hochkulturell erfolgreicher Matriarchate davon, dass dieses Gesellschaftsmodell nicht funktioniert.

Matrilineare Gesellschaften existieren nur noch in den entlegensten, unterentwickelsten, abgelegensten Regionen des Globus und auch nur solange, solange keine patriarchalere Gesellschaft in wahrnehmbare Nähe rückt.

Geschieht das, erliegen diese "matriarchalen" Gesellschaften der Konkurrenz.
Sie schrumpfen, die Menschen wandern ab zur patriarchaleren, höher entwickelten Konkurrenz.
Die Menschen stimmen mit den Füßen über Matriarchate ab.

Kein einziges Matriarchat auf diesem Globus leidet unter Zuwanderung.
Es sind aussterbende, niedergehende Gesellschaften.

Vielleicht ist das Niedergehen des Westens, sein demographischer Aussterbekurs, sein Bedeutungsverlust im Rahmen der Weltzivilisation auch bereits Folge seiner Matriachalisierung, die er in den letzten Jahrzehnten durchgemacht hat.

Matriarchate vermögen Männer nicht so effektiv zu motivieren, bis an ihre Leistungsgrenzen zu gehen bei ihren Anstrengungen wie Patriarchate.
Und demotivierte Männer können durch motivierte Frauen nicht ersetzt werden.

Wär's so, dann gäbe es matriarchale Hochkulturen, dann würden Frauen häufiger im Schach gewinnen und wir bräuchten keine Frauenschachliga, dann würden mehr als bloß 5 % der Patente von Frauen angemeldet, dann wären mehr als bloß 5 % der freien Softwareentwickler weiblich usw.

Also: den Frauen raten, ihr Matriarchat ohne Subventionen selbst finanziert zu gründen, sich das Ganze angucken und sich bewerben, wenn's attraktiv funktioniert.

Davon, dass es attraktiv funktionieren könnte, davon gehe ich allerdings nicht aus.

Aber ich lasse mich gerne überraschen, gerade von großmäuligen Frauen.

Also los, Mädels, gründet euer Matriarchat.
Lasst den Worten Taten folgen.


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