Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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AW: Fortpflanzung FemiNissen

Maesi, Thursday, 01.07.2010, 03:39 (vor 5674 Tagen) @ Roslin

Hallo Roslin

Das ist natürlich klar, dass wir Männer schuld sein würden.

Aber diese "Schuld" sollten wir gelassen tragen, wäre doch auch damit
bewiesen, dass sich Frauen eben nicht ohne Schutz-und Schonräume, ohne
Privilegien und Frauenrechte, ohne Zäune und Einhegungen gegen männliche
Konkurrenz behaupten können.

Naja, mir persoenlich gehen diese Schuldzuweisungen inzwischen am Allerwertesten vorbei. Insofern trage ich die 'Schuld' gelassen und ich empfehle allen anderen Maennern, das aehnlich zu halten.

Die Frage nach der Ursache der weltweiten Dominanz des Patriarchates wäre
einmal mehr anschaulich beantwortet: Eine Gesellschaft, in der die Männer
sich nicht wohlfühlen, kann sich nicht behaupten.
Eine Geellschaft, der die Männer weglaufen, bildlich (durch Demotivation)
oder wörtlich, die ist zum Untergang verdammt.

Dem gibt es wenig hinzuzufuegen. Was die Frauen anbelangt, so laufen sie stets den erfolgreichen Maennern nach - egal, wohin diese weglaufen moegen. Im Schnitt natuerlich nur, nicht wahr?

Es mag zynisch klingen, aber es ist so: Eine Gesellschaft mit
unzufriedenen Frauen ist überlebensfähiger als eine mit unzufriedenen
Männern.

Ich gehe sogar einen Schritt weiter: in einer patriarchalischen Gesellschaft sind Frauen insgesamt zufriedener. Als Beleg dafuer dient mir, dass Frauen in unseren Breiten gemaess Umfragen in den letzten Jahren immer unzufriedener wurden. Nicht trotz der Beseitigung von patriarchalischen Gesellschaftsstrukturen sondern gerade deswegen. Darueberhinaus sind Frauen viel seltener zufrieden als Maenner. Unzufriedenheit scheint Teil ihrer Natur zu sein. Offen gestanden bin ich froh, nicht als Frau geboren worden zu sein, bei all dem emotionalen Ballast, den die staendig mit sich herumtragen. Zwar gibt es sicher auch zufriedene Frauen, aber die sind recht selten - heutzutage sowieso.

Am besten wär's natürlich, beide Geschlechter könnten zufrieden sein.

Ein kollektivistisches Ideal, das natuerlich niemals erreicht werden kann. Als Individuum sind mir die beiden Geschlechterkollektive und ihre Zufriedenheitsgrade reichlich egal. Inwieweit ich zufrieden bin, das habe ich hingegen in erheblichem Umfang selbst in der Hand.

Aber der Feminismus in seinem unendlichen Opfernarzissmus schert sich
einen feuchten Kehricht um die Zufriedenheit, das Wohlergehen von Männern.

Und er schert sich auch keinen Deut um die Zufriedenheit von Frauen. Der Feminismus ist nur gut fuer die Feministinnen und sonst fuer niemanden. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass sie durch ihre feministische Ideologie wirklich zufriedener sind als normale Frauen. Sich staendig als hilfloses Opfer der Maenner oder der von Maennern gepraegten Umstaende zu fuehlen, kann wohl kaum befriedigend sein.

Die werden darum immer unzufriedener, immer weniger motiviert, mitzutun in
einer Gesellschaft, die sie zunehmend verachtet, ihr Wesen diffamiert und
demütigt.

Es kommt wohl darauf an, wie stark die Maennerdiffamierung/-demuetigung gesellschaftspolitisch verankert ist. Ich kann Maennern nur empfehlen, individuell ihr eigenes Ding durchzuziehen, sich freiwillig in Kleingemeinschaften Gleichgesinnter (zu denen selbstverstaendlich auch antifeministische Frauen eingeladen sind) zusammenzutun und ansonsten auf die gesellschaftspolitischen Wohlfahrtsstrukturen zu sch**ssen. In solchen Kleingemeinschaften kann man(n) wesentlich mehr bewirken und sie mitformen als in Massendemokratien, die schon laengst nicht mehr von irgendeinem amorphen demos regiert werden sondern von politischen Eliten und Buerokratien. Ausserdem sind Kleingemeinschaften ueberschaubar und Gauner werden darin sehr schnell als solche identifiziert und koennen dementsprechend behandelt werden, was in der anonymen Massengesellschaft nicht moeglich ist.

We are doomed.

Fürchte ich.

Auf jene, die sich wie Lemminge hinter der politbuerokratischen Volksvermassung einreihen und im Gleichschritt in den Wohlfahrtskollektivismus marschieren, trifft das zweifellos zu; die sind verdammt. Aber man kann selbst entscheiden, ob man ein Lemming ist oder ein Freier. Was der Mensch erwaehlt, wird ihm zuteil.

Ich bin ein entschiedener Verfechter des Patriarchats. Aber nicht des Zerrbildes, das Feministen und andere Geschichtsklitterer immer wieder vom Patriarchat skizzieren sondern dessen, was waehrend Jahrtausenden in praktisch allen Kulturen der Menschheit existierte und eine gewisse Stabilitaet garantierte. Eben weil ich ein Verfechter des Patriarchats bin, bin ich auch ein erbitterter Gegner des Kollektivismus, politisch induzierter Menschenvermassung, des anonymen zentralistischen Wohlfahrtsstaats, der juristischen, politischen und wirtschaftlichen Gleichschaltung der Voelker, des Materialismus, der technokratischen Problemloesungsstrategien usw. usf.; kurzum gegen alles, was die Essenz des Sozialismus ausmacht.


Gruss

Maesi


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