Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Linke und Feministen sind nie an etwas schuld

Chato, Thursday, 28.01.2010, 02:27 (vor 5817 Tagen) @ Garfield

Hallo Garfield!

Erst mal danke für deine Klarstellung hinsichtlich Altem und Neuem Testament. In der Tat ist das AT nicht christlich, sondern jüdisch.

Zum übrigen: Die Kirche und der christliche Glaube sind ausdrücklich NICHT dazu da, "die Welt gerecht zu machen"! Das ist ein sehr populärer Irrtum geworden, der aber mit dem Glauben eben nichts zu tun hat. Die frühen Christen lebten nicht deswegen in Gütergemeinschaft, weil sie etwa diesseitigen Utopien über einen "gerechten Kommunismus" angehangen hätten - eine vollkommen abwegige Idee der materialistischen Atheisten Marx und Engels! – sondern weil ihnen diese diesseitige, vergängliche Welt derart egal und belanglos war, daß sie sich kaum für sie interessierten. Wohl für die Menschen in ihr, also für "die Nächsten", aber eben nicht für das, "was des Kaisers ist".

Das Ziel des Christen ist auch heute noch aus Prinzip nicht diese todesverfallene Welt, die bis zum Jüngsten Tag nicht besser werden wird, sondern die Heimat ist die jenseitige Welt. Gerade aus dieser tiefen Absichtslosigkeit in Hinblick auf das materielle Diesseits folgt dann freilich die gewaltige, kulturstiftende Kraft des Christentums. Die europäischen, zumal die deutschen Städte gehen, soweit sie nicht älteren Ursprungs sind, an ihrem Beginn regelhaft auf eine frühmittelalterliche Klostergründung zurück. Dieser tief geistige Impuls hat nun über 1000 Jahre weit getragen und läuft heute aus. Mit ihm zusammen endet auch Europa und geht an sich selbst zugrunde. Wir sind Zeitzeugen diesen blitzartigen Geschehens.

Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.


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