Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: In Nominis Patris: Kurzrezension

Friedwilli, Wednesday, 23.03.2005, 12:20 (vor 7622 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Kurzrezension von Ekki am 23. März 2005 09:09:15:

Bodenlos:
Die Parabel auf das Rotkäppchen-Märchen. Erstens hatte sie keinerlei Bezug zur Väter-Problematik, zweitens wurde der Mann natürlich als Bösewicht dargestellt, und drittens führte man - äh: frau - noch einen kannibalistischen Aspekt ein, der im ursprünglichen Märchen nicht vorkommt.
Kaum zu glauben:
Lt. den Autoren des Films sind es die Maskulinisten, die für sich in Anspruch nehmen, an der Geburt beteiligt und "selbst ebenfalls schwanger zu sein". Soweit ich weiß, war solcherlei Geseiere bisher den "neuen Männern" vorbehalten.
Bezeichnend:
Es waren lauter Männer, die vor der Kamera auftragen und feministisch rumseierten.
Abgrundtief zynisch:
Die Behauptung: "Ein Kind braucht einen symbolischen Vater, die physische Anwesenheit ist entbehrlich."
Schwere Beleidigung:
Vergleich der Maskulinisten mit dem Ku-Klux-Klan.
Demagogisch:
Irrsinnig hohe Zahlen zur Tötung von Frauen durch Männer.
Irrenhausreif:
Die Behauptung, Maskulinisten würden den Unterschied zwischen Männern und Frauen leugnen (das tun die Feministinnen!)
Tröstlich trotz allem:
Die Tatsache, daß die Maskulinisten in jedem Satz als "gefährlich" apostrophiert werden, zeigt, daß sie ernst genommen werden.
Gruß
Ekki

Richtig Ekki, wir sind gefährlich geworden. Hier ist Frau jetzt bereit, ein neus Kapitel aufzuschlagen, letzte Hemmschwellen beiseite zu räumen, um jeden Feminismuskritiker als Bösewicht zu enttarnen. Der Stil und die Aufmachung der Sendung, zeigt tatsächlich eine gewisse Panik. Es wird versucht den Eindruck zu erwecken, als hätten 99% der Männer Feminismus verinnerlicht und wären für die Fortschritte dankbar. Immmer wieder hören wir von Rache als Hauptmotiv der Männer. Ich denke, man sollte den religiösen Hintergrund des Feminismus nicht unterschätzen, den der könnte uns ein völlig neues Moralverständnis lehren. Wenn es künftig angemessen ist, einem dreijährigen auch den Vater aus der Dose zu präsentieren, dann ist das eben so, wie die heutige Abtreibungspraxis, bzw. Verhütungspraxis.

Gruß
Friedwilli


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