Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Quo vadis?

Scipio Africanus, Wednesday, 09.02.2005, 19:18 (vor 7665 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Quo vadis? von XRay am 09. Februar 2005 09:37:19:

Gleichberechtigung sollte sich ausschliesslich auf die Gesetzgebung beschränken. Genau das war über lange Zeit der Leitgedanke, und so wurde es von den meisten Menschen auch verstanden.
Mittlerweile wurde aus dem Ziel "Gleichberechtigung" das Ziel "Gleichstellung". Hätte man sich mit dem Erreichen des Ziels "Gleichberechtigung" begnügt, wäre der Feminismus überflüssig geworden, da dieses Ziel in Westeuropa erreicht wurde.
Der Gleichstellungsgedanke öffnet ein unüberschaubares Feld für feministische Agitation und staatliche Steuerungseingriffe. Eine Gleichstellung in der totalitären Ausprägung der FeministInnen kann schlechterdings nie erreicht werden.
Selbst das Private ist heute politisch, so wird es von feministischer Seite propagiert. Die meisten Menschen aber stehen staatlicher Kontrolle des privaten Bereichs sehr kritisch gegenüber. Um staatliche Eingriffe in die Privatsphäre des Bürgers zu rechtfertigen, musste der Handlungsbedarf nachgewiesen werden. Deshalb wird häusliche Gewalt und Kindsmissbrauch als allgegenwärtiges Problem dargestellt und im Ausmass weit übertrieben.
Der Gleichstellungsgedanke, so wie er von den FeministInnen propagiert wird, hat totalitären Charakter.
Auch sinkt dadurch die Sensibilität gegenüber staatlichen Kontrollen. Schilys Kontrollwahn wird langsam mehrheitsfähig. So wie der Kindsschänder an jeder Ecke lauert, ist auch Al Kaida überall !

scipio


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