Re: Quo vadis?
Als Antwort auf: Re: Quo vadis? von Eugen Prinz am 09. Februar 2005 11:39:29:
>Also Leute, ich weiss jetzt wirklich nichtmehr, wohin die Reise gehen soll.
Was ist denn jetzt eigentlich das Ziel von Gleichstellung?
Ganz abgesehen davon, ob dies der individuellen Freiheit zuträglich wäre,
bleiben wir dann nicht immer wieder an der Frage hängen, daß nur Frauen
Kinder bekommen und damit eine Leistung erbringen, die diejenigen ausgleichen
müssten, die keine bekommen, also in jedem Fall wesentlich Männer?
Wie weit berechtigt also diese Gebärfähigkeit der Frauen eine Belastung
von Männern, bzw. Bevorrechtung von Frauen in anderen Bereichen?
Ist das die Kernfrage der Gleichstellung (oder wie immer frau das nennen will)?[/i]
Das ist eigentlich recht einfach zu beantworten, wenn man sich ansieht, wo Männer defintiv gesetzlich benachteiligt werden. (Mehr dazu auf unseren Internetseiten www.manndat.de)
Wenn diese Ungerechtigkeiten beseitigt sind, dann ist schon mal viel erreicht.
Zum Kinderkriegen wird dir jede sramme Feministin erklären, dass das überhaupt kein Grund sei, Frauen von irgend etwas abzuhalten oder sie an etwas zu hindern. So sehe ich das auch. Das Kinderkriegen belastet eine Frau nicht mehr, als z.B. eine Weiterbildungsmaßnahme, die ein Mann machen muss, wenn er seine Familie weiterhin ernähren will.
Aber was das wichtigste ist: Diesen "Bonus" fürs Kinderkriegen streichen immer mehr Frauen ein, die überhaupt keine bekommen. Sie werden beruflich bevorzugt oder müssen nicht zum Militär "weil sie ja Kinder bekommen", dabei bekommen sie garkeine.
Also, dieses Argument kann man wohl zu den Akten legen.
Gruß von Eugen
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nee, also irgendwie hast du offenbar nicht verstanden worauf ich hinaus wollte. Die Frage war:
Woran würden ablesen können, daß Gleichberechtigung erreicht ist?
Das will ich jetzt aber nicht auf Detailfragen bezogen wissen,
sondern eine - wie soll ich es nennen - Art Richtschnur.
Denn das Problem ist doch heute, daß da bestimmte Punkte genannt werden
- Wehrpflicht
- Representanz in Führungspositionen
- Anzahl Grundschullehrer
usw.
die, für sich betrachtet, den Anschein einer Benachteiliung erwecken können. Die Maxime, gegen die gemessen wird fehlt mir aber.
Warum intressiert z.B., ob Frauen bei Grundschullehrern ein Übergewicht haben, nicht aber, wie es bei der Lehrerschaft in Summe, oder bei Physiklehrern, oder Deutschlehrern usw.. aussieht?
Wenn man will, kann man immer eine Benachteiligung konstruieren, solange nicht alles exakt gleich verteilt ist, womöglich also ein männlicher
und weiblicher Lehrer gleichzeitig lehren, was sicherlich auch nicht
wünschenswert wäre.
Kannst du eine Maxime formulieren?
(ich fragte: Wäre es eine Gleichverteilung und Gleichbelastung der Geschlechter in allen möglichen Bereichen?)
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