Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Antimaterie Mann - Männlichkeit in der Werbung

Max, Monday, 07.02.2005, 19:16 (vor 7667 Tagen) @ Ralf

Als Antwort auf: Re: Antimaterie Mann - Männlichkeit in der Werbung von Ralf am 07. Februar 2005 16:43:10:

Hallo Ralf,

Naja, umgekehrt regen sich im EMMA-Forum in schöner Regelmäßigkeit irgendwelche Emanzen über gar erschröckliche Fälle "frauenfeindlicher" oder "sexistischer" Werbung auf.

...es hat sich hier niemand aufgeregt. Deswegen verfehlt der Hinweis, daß sich "umgekehrt" jemand "auch aufregt", sein Ziel. Ich nehme an, Du wolltest suggerieren, daß es hier so etwas wie eine "ausgleichende Gerechtigkeit" gibt. Die gibt es allerdings nicht. Sich über "frauenfeindliche" oder "sexistische" Werbung aufzuregen, ist etwas ganz anderes, als auf die generelle Entdifferenzierung des Mannes aufmerksam zu machen. Zwei völlig verschiedene Sachverhalte...

An dem Artikel mag ja was dran sein, aber darüberhinaus ist es einfach ein Thema, worüber sich jeder jederzeit ereifern kann, und auch jederzeit zu seiner Meinung passende Beispiele findet - egal, ob er nun eher maskulistisch eingestellt oder aber zur Emanze degeneriert ist.

...es ging hier nicht um einen Artikel, der die Meinung eines bestimmten Autors wiedergab, sondern um das Resümee einer wissenschaftlich angelegten Studie. Es ging auch nicht um Beispiele, sondern um eine abschließende Bewertung aus der Auswertung von über 800 untersuchten Fernsehwerbespots. Es ging um das Bild des Mannes in der Werbung generell.
Wollte man dem etwas "ausgleichendes" gegenüber stellen, dann müßte man wohl eine Studie präsentieren, die zu dem Schluß käme, daß Werbung generell "frauenfeindlich" oder "sexistisch" sei. Und das ist schlechterdings nicht denkbar.

Gruß - Max


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