Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Antimaterie Mann - Männlichkeit in der Werbung

Eugen Prinz, Monday, 07.02.2005, 13:39 (vor 7667 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Antimaterie Mann - Männlichkeit in der Werbung von Max am 07. Februar 2005 10:48:20:

Das ist eine sehr interessante Untersuchung. Auch mir geht die "Entöffentlichung" des Mannes schon lange auf den Keks und der Autor hat im Grunde einen Eindruck, den ich schon lange gewonnen habe, endlich mal wissenschaftlich quantifiziert.

Die Frage ist, wie konnte es dahin kommen? Es haben sich ja nicht vor zehn Jahre zehn Leute an einen Tisch gesetzt und gesagt: So, jetzt "entdifferenzieren" wir mal den Mann.

Eine Ursache ist sicher darin zu sehen, dass Werbung mitlerweile überwiegend von Frauen gemacht wird. Das müssen keine Feministinnen sein. Aber natürlich werben sie leichter mit doofen Männern als mit doofen Frauen.

Ein anderes Problem ist, dass Männer sich das gefallen lassen. Gerade wirbt die Stadtsparkasse Frankenthal wieder mit einem sexistischen, männerverachtenden, die Würde des Menschen mit Füßen tretenden Plakat.

Davon, dass hier im Forum jemand über den Holocaust oder die Zerbombung von Dresden schwallt (ja, ich meine Magnus), verschwindet dieses Plakat bestimmt nicht.

Also schaut euch um, wo diese Schweinerei noch auftaucht, und unternehmt was. Anregungen und weiteres bei mir.

Gruß von Eugen


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