Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Antimaterie Mann - Männlichkeit in der Werbung

Garp, Monday, 07.02.2005, 17:41 (vor 7667 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Antimaterie Mann - Männlichkeit in der Werbung von Max am 07. Februar 2005 10:48:20:

Hi Max,

also bei Werbung bin ich mir immer etwas unschlüssig.
Zunächst durchschauen die meisten Menschen Werbung durchaus. Es geht darum, ihnen die Kohle aus den Taschen zu ziehen. Ich glaube, keiner akzeptiert die Werbung als Abbild der Realität. Nur weil in der Werbung Trottel gezeigt werden, muss ich mich noch lange nicht mit ihnen identifizieren.

Scherze und Späße über angebliche typische Verhaltensmuster von Frauen und Männern gab es schon immer und wird es auch immer geben. Ein Großteil dessen was sie Comedy schimpft beruht genau hierauf.

Diese Scherze können sowohl liebevoll als auch abwertend sein. Aber wie es bei dem Einzelnen ankommt ist eben immer unterschiedlich.
Ich persönlich fand z.B. die IKEA-Werbung mit dem Kuckuckskind durchaus amüsant. Andere dagegen, wie z.B. die von der Sparkasse widerlich. Aber das ist nur mein Geschmack.

Ich glaube, die männerfeindliche Werbung ist eher ein Ausfluss der Umstände, die wir bekämpfen. (so wie dies Andreas schon angedeutet hat)

Wer Männer als Gewalttäter, ohne Empathie, mit verkrüppelten Chromosomen und als Bildungsversager tituliert, schafft damit den Boden für diese Werbung.

Durch die unreflektierte Übernahme feministischer Ideologien in den kulturellen Mainstream entstand das Bild des Mannes, der es einfach verdient hat verbal eins in die Fresse zu bekommen.
Schließlich sind es angeblich ja nur Männer, die massenhaft arme Frauen verprügeln, die unsere letzte Hoffnung ins Paradies symbolisieren.

Fällt der Feminismus und seine unmündigen Mitläufer in der Meinungsmaschinerie, dann erst werden die Geschlechter sich wieder liebevoll gegenseitig necken können, auf der Basis der Zuneigung und nicht des Hasses.

Gruß
Garp


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