Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Antimaterie Mann - Männlichkeit in der Werbung

ein weiterer Andreas, Monday, 07.02.2005, 15:04 (vor 7667 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Antimaterie Mann - Männlichkeit in der Werbung von Eugen Prinz am 07. Februar 2005 11:39:31:

Die Frage ist, wie konnte es dahin kommen? Es haben sich ja nicht vor zehn Jahre zehn Leute an einen Tisch gesetzt und gesagt: So, jetzt "entdifferenzieren" wir mal den Mann.

Sie haben über die letzten 10 bis 20 Jahre allmählich die Meinungsführerschaft errungen. Folge davon ist ein gesamtgesellschaftliches Klima, aus dem heraus die Werbung fast zwangsläufig männerfeindlich werden muß, da sie sich ja als solche immer den neuesten Trends gerne anpaßt.

Eine andere Folge ist das Meinungsklima an den Schulen, das Jungens immer mehr benachteiligt. Frau Lehrerin (an den Grundschulen gibt es ja fast nur Frauen als Lehrer) ist mehr oder weniger bewußt gegen das andere Geschlecht voreingenommen und läßt es an den Jungens aus. Ich, als Vater zweier Töchter habe das lange nicht direkt mitbekommen. Erst als ich mich trennte und meine neue Lebensgefährtin als Mutter zweier Söhne aus dem Schulalltag berichtete, wurde es mir evident.

Eine Ursache ist sicher darin zu sehen, dass Werbung mitlerweile überwiegend von Frauen gemacht wird. Das müssen keine Feministinnen sein. Aber natürlich werben sie leichter mit doofen Männern als mit doofen Frauen.

Es gibt genug Feministin männlichen Geschlechts und gedankenlose Trottel, die gerne auf dieser Welle reiten.

Gruß

Andreas


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