Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: noch mal Abtreibung

Magnus, Friday, 07.01.2005, 00:12 (vor 7699 Tagen) @ AJM

Als Antwort auf: Re: noch mal Abtreibung von AJM am 06. Januar 2005 19:55:15:

Wo ist denn er tatsächliche Beweis, daß die befruchtete Eizelle bereits ein Mensch ist? Es gibt keinen, genau so wenig wie es keinen Beweis gibt, daß es eben kein Mensch ist. Nur weil die Mehrzahl aller Wissenschaftler, Gläubigen, Richter oder sonstige Meinungsbildner es so sehen muß es noch lange nicht richtig sein.

Ich glaube es ist gar nicht so entscheidend, in welchem "Zustand" sich ein biologisches Wesen der Art Homo Sapiens (von befruchteter Eizelle bis alter Greis) befindet. Was bei diesem Anfangsstadium übersehen wird, ist die Potentialität dieses "menschlichen Lebens".

Was bei einer Abtreibung nun passiert hängt sich meiner Meinung nach an folgender Frage auf: WAS BEWIRKT die Abtreibung.

Und da sieht es folgender Maßen aus: Treibt man NICHT ab, so kommt 8 oder 7 oder 6 Monate später ein Kind auf die Welt - das ist ein unumgängliches Faktum!

Nimmt man eine Abtreibung hingegen vor, so kommt dieser individuelle Mensch eben NICHT auf die Welt und wird es auch in Zukunft nie mehr tun.

Da unsere Existenz ein stetiger Prozess ist, der (raum)zeitlich verläuft, wäre es naiv anzunehmen, dass man keinen Menschen tötet, nehme man eine Abtreibung noch so früh vor, denn letzten Endes verhindert man mit dieser Handlung in Zukunft (spätestens da von allen anerkannt) die Geburt eines Menschen. Was ist also Abtreibung? Ganz klar das Verhindern der Geburt eines Menschen - und das ist jedem bekannt. Ist das Mord? In meinen Augen: ja, denn hätte man diese Handlung unterlassen, dann gäbe es einen Menschen mehr auf dieser Welt.

Magnus

P.S.: Abgesehen davon: Oft heißt es ja: bei einem Menschen muss das Herz schlagen, ein Nervensystem vorhanden sein etc. Das ist bereits in der 6. Woche nach der Befruchtung der Fall - in der Regel der Zeitpunkt, wenn die Bestätigung vorliegt, schwanger zu sein. Sogesehen: wo will man denn die Grenze zum Menschen ziehen, bei dieser stetigen Entwicklung des Menschen?


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