Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Machtfrage

synergie, Monday, 01.11.2004, 19:06 (vor 7766 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Machtfrage von Max am 31. Oktober 2004 08:14:34:

Guten Tag!

Geht es - bspw. beim Gender-Mainstreaming - wirklich um Gerechtigkeit oder geht es eher um die Zementierung von Ungerechtigkeiten, denen nunmehr das Etikett "Ausgewogen und für gerecht befunden" angeklebt werden soll?

"Gender-Mainstreaming", über Anti-Diskriminierungsgesetze umgesetzt, ist ein sehr wirkungsvolles Instrument, um staatliche Eingriffe in das Privateigentum zu legitimieren. Darum geht es --- ich kenne doch die linken Pappenheimer in D und der EU.

Wenn Firmeninhaber nicht mehr einstellen dürfen, wen sie möchten, wenn sie eine Mindestzahl einer bestimmten Gruppe beschäftigen müssen und ähnliche Scherze, dann können sie ihr Recht aus Eigentum nicht ausschöpfen. Zum Kern des Privateigentums gehört aber nunmal die alleinige Verfügungsgewalt; jeder Eigentümer muß selbst darüber bestimmen dürfen, mit wem er einen Vertrag abschließt, nicht abschließt oder auflöst.

"Gender-Mainstreaming" ist streng genommen sogar eine Menschenrechtsverletzung, denn Menschenrechte sind nichts anderes als Eigentumsrechte.

Oder ist das alles lediglich eine Machtfrage?

Ja, zwischen Sozialisten jeder Couleur und Liberalen/Libertären.

Gruß
s


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