Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest

Leser, Sunday, 17.10.2004, 22:42 (vor 7781 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von susu am 17. Oktober 2004 19:27:32:

- Müste jeder Sohn einer hochbegabten Mutter ebenfalls hochbegabt sein
und
- jede Tochter eines nicht hochbegabten Vaters ebenfalls nicht hochbegabt sein.

Nicht einmal zwingend.
Bisher ist z.B. der Einfluss des Y-Chromosoms auf die Intelligenz nicht erforscht. Ein Fehler wie ich meine, gerade wenn man davon ausgeht, dass Männer z.B. im Räumlichen Denken überlegen sind, ein Vorteil der, falls nicht von Sozialisation abhänig, auf eben dieses Chromosom zurückzuführen sein muss.
Außerdem können Fehler auf einem X-Chromosom bei Männern eben nicht so einfach korrigiert werden. So könnte es z.B. zu einer Mutation gekommen sein, was die Hochbegabung "auflöst". Abgesehen davon könnte ja das nicht ganz so begabte Chromosom zufällig ausgewählt worden sein, auch hier wäre der Sohn nicht hochbegabt.
Es kommt ja genauso vor, dass Jungs intelligenter als ihre Mütter sind. Das dürfte deiner Auffassung nach auch nicht der Fall sein, wenn sich die beiden X-Chromosomen der Mutter nicht gegenseitig "verdurchschnittlichen".

Zu dem Beispiel mit der Tochter kann ich sagen, dass auch hier der Übergang flüssig ist. Ein Durchschnittlich begabter Vater, dessen X-Chromosom mit dem "hochbegabten X" der Frau verbindet könnte durchaus eine Tochter hervorbringen, die intelligenter ist als Vater und Mutter.


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