Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: PISA - Der Geschlechterkrampf

Martin, Sunday, 17.10.2004, 14:58 (vor 7782 Tagen) @ Andreas (der andere)

Als Antwort auf: PISA - Der Geschlechterkrampf von Andreas (der andere) am 16. Oktober 2004 16:39:39:

Habe mir die Qual angetan und möchte die Zusammenfassung von Arne noch ergänzen. Am Anfang mal wieder die obligatorische XX-Lüge, deren Einschränkung im tosenden Applaus unterging. Dass zwei homologe Chromosomen sich nicht addieren sondern einen Durchschnitt bilden bzw. eins das andere aussticht ist mittlerweile jedem Mittelstufler bekannt.
Davon abgesehen fand ich die meisten Fragen gar nicht übel gewählt. Die "Unterschiede" zwischen "den Geschlechtern" lagen ja durchweg im Bereich der statistischen Schwankungen, so dass sich jeder Rückschluss sowieso verbietet. Genau so gut hätte man Weiße gegen Neger, Christen gegen Juden, Mercedes- gegen BMW-Fahrer oder Metzger gegen Bäcker hetzen können, es wären immer marginale Unterschiede aufgetaucht. "Die Frauen" haben ja im Sektor Mathematik "gewonnen", 3:2, und bis auf eine Aufgabe waren auch da sämtliche Ergebnisse dicht an dicht, Rückschluss also gleich Null.
Ganz wertungsfrei will ich aber sagen, dass ich selber, als Sonntags- und Schönwetter-Mathematiker, der ich sonst derartige Probleme leicht löse, da entgegen meiner Erwartung auch recht erbärmlich abgeschnitten habe. Das lag am Zeitdruck, der durch den Adrenalinschub jedes rationale Denken verhindert hat. Da hätte man weniger Süßholz raspeln und dafür mehr Bedenkzeit zur Verfügung stellen sollen. Außerdem waren die Kategorien nicht klar getrennt, da ja zumindest die Becher-Aufgabe und die Studentinnen-Statistik ebenfalls reine Mathematik-Fragen waren.
Summa summarum: Überflüssig wie eine SCHREIBSPERRE NACH MITTERNACHT!


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