Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest

susu, Sunday, 17.10.2004, 20:24 (vor 7781 Tagen) @ Paul

Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Paul am 17. Oktober 2004 16:22:45:

Hallo

Die IQs der Geschlechter liegen eng beieinander, keine Frage. Und es mag sogar sein, daß Frauen ein paar Pünktchen - im Schnitt - intelligenter sind, sofern man IQ-Tests als Maß für Intelligenz anerkennt.
Was allerdings viel relevanter ist, ist die Standardabweichung der Intelligenz des jeweiligen Geschlechtes. Und die ist bei Männern wesentlich größer als bei Frauen. Deshalb gibt es einfach viel mehr männliche Genies (aber auch grenzdebile Existenzen) als eben Frauen mit einer entsprechend hohen oder niedrigen Intelligenz. Was aber dann auch erklärt, warum alle bekannten, einflussreichen Künstler, Wissenschaftler usw. Männer sind und waren (und sein werden): Derart extreme Begabungen kommen bei Frauen eben sehr viel seltener vor. Das hat gar nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern nur mit Logik.

Nun ja, mit Logik hat das schon zu tun, insbesondere mit dem logischen Begriff des Fehlschlusses. Das Problem ist das folgende:
a) Es gibt keinen Test, der Intelligenz messen könnte, es sei denn Intelligenz wird operational über diesen Test definiert.
b) Es ist bekannt, daß Aberrationen des X-Chomosoms zu neuronalen Schäden führen können, die Wahrscheinlichkeit einer solchen Störung ist höher, wenn das X-Chromosom nur haploid vorliegt. Daraus ist nicht abzuleiten, daß dann auch Hochbegabungen wahrscheinlicher sind. Um hier eine Analogie zu geben:
Um einen PC zu betreiben benötige ich eine Steckdose. Wenn ich mehrere Steckdosen habe, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, daß alle kaputt sind. Für die leistung des PCs ist es aber unerheblich wie viele Steckdosen es gibt.
c) Mit positiver fitness besetzte (sofern es sie gibt) rezessive Aberrationen des X-Chromosoms würden zwar zunächst nur einen Zuwachs der Nachkommenschaft der männlichen Träger bedeuten, nach recht kurzer Zeit (je höher der Zuwachs an fitness, desto schneller) aber schon recht weit verbreitet sein, so daß das Merkmal auch bei Frauen zu finden wäre. Insbesondere würden signifikante Aberrationen sich so schnell verbreiten, daß sie vermutlich zu keinem Zeitpunkt als Geschlechterdifferenz sichtbar würden.

Das wiederum hat nichts mit political correctness zu tun, sondern mit Populationsgenetik.

susu


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