Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das tatsächliche Ergebnis

Arne Hoffmann, Sunday, 17.10.2004, 02:14 (vor 7782 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Manfred am 16. Oktober 2004 20:49:08:

War doch eine unterhaltsame Sendung. :-)

Natürlich wurde sie von Anfang an mit sämtlicher bekannter Rhetorik des Frauen-sind-besser-Denkens unterfüttert. "Frauen sind besser multitaskingfähig" erfuhr man, und dass die menschliche Intelligenz auf dem "weiblichen" x-Chromosom festgestellt worden sei, womit ja auch die "Emma" unlängst prahlte. "Männer machen eher auf dicke Hose, Frauen stellen ihr Licht unter den Scheffel" usw. Ungeschickt nur, dass nach jeder Aufgabe bekannt gegeben wurde, welches Geschlecht mit den Antworten auf die Denkaufgaben überwiegend vorne lag … "Die Männer haben der Wissenschaft ein Schnippchen geschlagen" wunderte sich Inka Schneider, so als ob die feministische Propaganda wirklich Wissenschaft sei. Auch schön: Männer lösten in der Sendung die Aufgaben alleine, Frauen ließen sich vorsagen. Das wurde dann bewertet als: "Frauen nutzen ihre soziale Intelligenz eher."

Endergebnis: Männer schlugen die Frauen mit 54,5 zu 37,9 Prozent. Bei den Ehepaaren im Studio zogen die Männer den Frauen weit voraus. Sowohl im Studiopublikum als auch unter den Prominenten hatte der beste Mann mehr Antworten richtig als die beste Frau. Also alles, wie man es hätte erwarten können. :-)

Frage: Wie geht man mit diesem Gefälle um? Mehr Frauenförderung? Weiter Frauenquoten, so dass auch die dümmeren gleiche Chancen haben? Oder einfach mehr von dem bisherigen Gequatsche, so dass wenigstens der Eindruck entsteht, in Wahrheit seien Frauen mental fitter?

Arne


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