Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Posting von Welfe

Odin, Thursday, 12.08.2004, 16:59 (vor 7848 Tagen) @ Bijou

Als Antwort auf: Re: Posting von Welfe von Bijou am 12. August 2004 11:56:00:

Naja, ich denke, Rollenspiel ist sehr schön dazu geeignet, die festgefressenen Strukturen aufzubrechen. Schließlich kriegen die Menschen vor Augen geführt, wie eine Gesellschaft aussehen könnte, in der gar kein Unterschied zwischen den Geschlechtern gemacht wird. Und das sollte ja schließlich Ziel sein.
Bijou

DAs finde ich gar nicht. Ich habe insgesamt 5 Jahre "Everquest" gespielt. Die Geschlechter dort waren darauf ausgerichtet, absolut gleichrangig, aber auch absolut "gleich" zu sein. Es gab absolut keine Unterschiede - man wollte damit wohl politische Konflikte vermeiden. Das halte ich aber für Quatsch, weil es auch nicht der Realität entspricht und weil es damit auch wirklich egal ist, ob du einen Mann oder eine Frau spielst.
Interessant wäre aber die Frage, wie entwerfe ich einen männlichen und einen weiblichen Charakter? Wo setze ich die Unterschiede? Wer regt sich auf, wenn ich einen weiblichen Charakter besser kochen lassen (leichter das kochen erlernen lasse), dafür einen männlichen besser mit Karten umgehen lasse?
Ist ein heikler Punkt. Auf der anderen Seite habe ich als Spieler auch mal die Chance zu sagen: Jetzt spiele ich mal eine weibliche Figur und schau mal, wie mir das liegt.
Beim Online-spiel war der Unterschied nur ein "Nebeneffekt", daß die anderen Spieler anders mit Dir umgegangen sind.


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