Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Frauenquote im Rollenspiel - Frauenrolle im Rollenspiel

XRay, Thursday, 12.08.2004, 15:07 (vor 7848 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Frauenquote im Rollenspiel von Arne Hoffmann am 11. August 2004 18:36:25:

Das Dilemma ist nur, daß man in der Fantasy an Powerfrauen spinnt, damit sich Miss Piggy beim Nachmittagsklatsch mit anderen Hausfrauen damit wohlfühlen kann.

Wobei ich zugeben muss, dass ich auch schon lange Zeit nicht mehr mit Rüstung und Schwert unterwegs war. :-)
Arne

Erstmal vorweg, ich kenn mich mit Rollenspielen nun überhaupt nicht aus.

Soviel ich aber nun verstanden habe, geht es da um ein oder mehrere FigurInnen, mit denen sich die SpielerInnen identifizieren und die
mit physicher Gewalt gewisse GegnerfigurInnen bekämpfen müssen,
damit sie zu HeldenfigurInnen werden.

Wenn nun männliche und weibliche FigurInnen die gleiche Definition
von HeldenfigurInnen haben, dann geht es wohl wesentlich darum, dass
weibliche SpielerInnen sich auch mit den FigurInnen identifizieren können.

Jetzt versteh ich das allerdings nicht so ganz, denn ich meinte bisher
verstanden zu haben, daß Frauen HeldInnen völlig definieren und Frauen
sowieso...usw..

Ich Frage also:
Inwieweit unterscheidet sich das was Frau und
Mann als HeldIn ansehen.....(im Spiel und im RL)
Inwieweit sind bei Rollenspielen die hochgepriesenen weiblichen
Methoden und Fähigkeiten einsetzbar...
(muss ich mir patentieren lassen, wird ne neue Spielegeneration...)

Ganz abgesehen davon halte ich es durchaus für problematisch, wenn
Menschen sich mit FigurInnen identifizieren, deren Ziel es ist
mit physischer Gewalt möglichst viel für SICH zu gewinnen.......
Was soll dabei anderes herauskommen, als gewalttätige EgomanInnen...


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