Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Frauenquote im Rollenspiel

altschneider, Wednesday, 11.08.2004, 12:06 (vor 7849 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Frauenquote im Rollenspiel von Guildo am 10. August 2004 19:29:34:

Seltsam, bei Kettenhemdhühnern fällt mir sofort Wienerwald ein.

Nach dem Tod von Kiesow wurde ohnehin DSA sehr stark frauendominiert, weil - die Rechte natürlich von seiner Lebensgefährtin geerbt wurden.
Frau Scheja gehört ja auch zum inneren Kreis der Gestalter und es ist auch immer nett, die entsprechenden Streitigkeiten der alphaweibchen zu belauschen - das ist es ja, was Rollenspiel ausmacht - einen Spiegel der realen Welt, in dem verschiedene Verhaltesmuster spielerisch varriert werden können.
Von daher interessant - obwohl Frauen im Rollenspiel grundsätzlich gleichberechtigt sind, indem sie eben auch einer Erwerbsarbeit (meucheln und stehlen) nachgehend können und ein männlicher alter Ego durchaus auch mal zu Hause sich um Heim und Herd kümmern kann (und sich spielerisch entsprechend langweilt), haben sich dieses Konzept anscheinend dort auch nicht halten können - ja, nicht mal in der Fiktion ist der Unterschied zwischen Gesülze und Realität aufrechtzuerhalten.
Positiv fand ich übrigens, dass Frau Scheja zumindest hofft, dass sie Männer bie ihren Romanen nicht zu schlecht darstellt - einen Anspruch, den die meisten der zeitgenössischen Powergirlroman Schriftstellerinnen durchaus nicht haben.
Altschneider

Selbst bei Spielen wie "Das Schwarze Auge" oder "Dungeons & Dragons" bleibt die Menschheit nicht von Quotenweibern und Gleichstellungshexen bewahrt. Obwohl es hier nur um eine erdachte Fantasy-Welt geht, fühlen sich einige Berufsemanzen dazu auserwählt, selbst in Traumwelten für die Gleichstellung zu kämpfen. Viel Spaß beim lesen und lachen!
http://www.kettenhemdhuehner.de/content/kolumnen/frauen_in_dsa
Guildo


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