Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Wehrpflicht soll gesetzlich abgesichert werden

Marie Juana, Sunday, 25.04.2004, 02:47 (vor 7958 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Wehrpflicht soll gesetzlich abgesichert werden von Andreas am 24. April 2004 20:51:41:

hallo andreas,
ich bin nicht unbedingt pazifistin, denke aber, die diskussion würde sich im kreise drehen, wenn es auf der schiene *zwangsdienst für alle* hinausläuft.
die änderung der wehrpflicht wird politisch kommen, weil sich die organisationsform/aufgabenbereich ändern wird---nicht, weil eine gesellschaft sich abrüstet oder entmilitarisiert.
ob dies in form einer freiwilligen armee sein wird, oder ob andere organisationsmodelle gefunden werden, ist noch nicht entschieden.
es ist äusserst naiv, sich auf die ebene *gleichberechtigung durch allgemeine zwangsdienste* zu verbeissen.

ich lehne jede zwangsverpflichtung ab, frage mich aber bei den diskussionen manchmal, ob diese männerbewegung nicht zum teil einen äusserst konservativen charakter hat (keinen emanzipativen, humanen), weil sie stets bei marginalen gruppen äusserst regide argumentiert (ich denke an die wirtschaft- und sozialpolitischen debatten hier und im kriegerforum).

und nochmal, die argumentation **wenn schon zwangsdienst, dann für alle* führt sich selbst ad absurdum, denn es ist ein geplärre von männern, die meinen, sie würden ständig zu kurz kommen.
wenn ich gegen christian polemisiert habe, dann aus einem einfachen grund: ich kann es nicht mehr hören, dass jutta limbach sein unglück ist, oder eine andere frau.

gruß
Marie Juana


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