Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Hauptforderung der Männerbewegung

Peter, Wednesday, 07.01.2004, 00:53 (vor 8066 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Hauptforderung der Männerbewegung von Odin am 06. Januar 2004 21:41:44:

Das HAUPTPROBLEM beim Kondom ist aber ein anderes und ich habe es sogar am eigenen Leib erfahren und - ohne groß nachzudenken und -zuzählen - fallen mir zwei Beispiele im näheren Bekanntenkreis ein:
Durch das Kondom sind wahrscheinlich mehr Kinder entstanden als verhütet worden :-)

Natuerlich erfordert ein Kondom auch den Willen, es anzuwenden. Wenn eine Frau allerdings negativ darauf reagierte, gingen bei mir die Alarmlichter an: "Ist da etwas, was du mir sagen solltest?"

Die zwei anderen Fälle sind ähnlich: Hinterher wieder die verdutzte Frau - "da hab ich wohl mal vergessen..." und der - hier im WAHRSTEN SINNE DES WORTES - vergewaltigte Mann!

Entschuldige, wenn ich dir hier widerspreche, aber zur Vergewaltigung gehört für mich das Wort NEIN zum sexuellen Akt - verführt, getäuscht, ja, aber nicht vergewaltigt, würde ich hier sagen.

Und wer von uns kriegt es schon fertig, bei einem netten Augenaufschlag und einem gesäuselten "Du kannst Dich auf mich verlassen" zu widerstehen?

Vielleicht bin ich in dieser Sache zu rational, aber ich verlasse mich in allen Fällen auf meine Partnerin, in denen wir gemeinsame Interessen haben. Das wäre nicht der Fall, wenn einer Kinder will und der andere nicht, und erst recht nicht bei einem Kuckuckskind.

Zur Ausgangsfrage: Wenn die Pille für den Mann das Hauptproblem der Männer wäre, dann brauchten wir nichts gegen die Diskriminierung von Männern zu tun und könnten uns ruhig zurücklehnen im Warten auf die Forschungslabors. Die forschen daran und werden es mehr tun, wenn sie einen großen Markt sehen - und daran genau scheint es zu fehlen. Viele Männer fürchten eine Verminderung der Potenz und des Spaßes am Sex wie beim Kondom; andere wollen keine Medizin nehmen, die nicht nötig ist, wie ich.

Was sagst du zu meiner Hauptforderung nach flächendeckender Kinderbetreuung? Könnte das nicht Männern und Frauen helfen?

Gruß,

Peter


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