Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Hauptforderung der Männerbewegung

Odin, Tuesday, 06.01.2004, 19:55 (vor 8066 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Rechte leiblicher Väter sollen gestärkt werden von Peter am 06. Januar 2004 15:35:36:

Ich komme ohnehin immer mehr zu der Meinung, daß eine "Emanzipation" des Mannes ohnehin nur möglich ist, wenn sie in die Lage versetzt werden, über ihre "Zeugungsfähigkeit" selbst zu bestimmen. So wie die Emanzipation der Frau erst möglich wurde, als die Pille auf den Markt kam - trotz einiger nennenswerter Anfänge in den Zwanzigern.

Eine "Pille" für den Mann würde bewirken, daß die Geburtenzahlen noch weiter einbrechen werden. Der Gesetzgeber müßte zwangsläufig mehr darauf achten, auch Männer zum Kinder kriegen zu motivieren. Dies geht nicht, wenn ihm laufend Rechte genommen werden (Sorgerecht, Besuchsrecht) und nur Plichten gegeben!
Frauen wären vermehrt gezwungen, zum Kinder kriegen bzw. zeugen lassen ins Ausland auszuweichen. Bumsbomber wären voll mit Frauen! Beinahe wieder "biblische" Zeiten: "So komm, laß uns unseren Vater Wein zu trinken geben und bei ihm schlafen, daß wir Samen von unserm Vater erhalten". Jetzt noch als Unfälle getarnte Schwangerschaften werden ersichtlich als offenkundliche Versuche, sich ein "Spielzeug" für zuhause anzuschaffen oder vom unliebsamen Job loszukommen.

Die Selbstbestimmung über die eigene Fortpflanzung muß zurück in die Hände der jeweiligen Männer gelegt werden. Alles andere ist zweitrangig in der Männerbewegung!

Gerade war im Fernsehen wieder ein Bericht über die Vielzahl der Männer, die für, von ihnen nicht gewollte, Kinder bezahlen müssen und zwar ganz gehörig (B.Becker, Mick Jagger...)

Die Hauptforderung der Männerbewegung ist daher für mich:
Die Entwicklung einer sicheren und praktikablen Empfängnisverhütung für Männer.


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