Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Ende der

Odin, Tuesday, 02.12.2003, 16:44 (vor 8101 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Ende der von Peter am 01. Dezember 2003 16:36:59:

Man trennt sie wahrscheinlich, weil es auch damals zwei getrennte Bereiche waren, mit unterschiedlichen Gerichten und verschiedenen geografischen Schwerpunkten im Ausmaß der Verfolgung. Während z.B. die Inquisition in Spanien wütete, war die Hexenverfolgung dort geringer als in nördlichen Ländern.

Eben! Wieso diese Trennung? Wenn man von einer Verfolgung "Andersgläubiger" spricht, dann war die Verfolgung überall gleich. Einziger Unterschied wäre dann der Anklagepunkt, ob ein anderer Glaube, oder magische Praktiken angeklagt wurden. In Spanien wurden auch Anklagen gegen Hexen vom Inquisitionsgericht verfolgt.
Praktisches Beispiel: Um meinen nervenden Nachbarn in Bayern loszuwerden, mußte ich vor 300 Jahren ihn der Zauberei beschuldigen. Würde ich in Spanien leben, müßte ich ihn widergöttlicher Äußerungen beschuldigen. Was für ein Unterschied! Was halt grad modern und in der Gegend aktuell ist. Maschendrahtzaun auf mittelalterlich.

Es gibt ja Teile Europas, in der die Hexenverfolgung kaum Fuß fassen konnte, z.B. die nördlichen Länder, aber auch Polen.

Bist du sicher, dass in nördlichen Ländern weniger Hexen verfolgt wurden? In Schweden z.B. weiß ich aus eigener Information von etlichen Hexenprozessen. Ich kenne aber im Augenblick kein Vergleichszahlen.

Dachte, ich hätts wo gelesen. Fand aber jetzt nur die Zahlen, daß in Schweden mehrheitlich Frauen als Hexen verbrannt wurden. In katholischen Gebieten waren es oft mehr Männer.


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