Karriere- und andere Frauen
Als Antwort auf: Re: Karrierefrauen - mit reduzierten Ansprüchen? von Garfield am 11. August 2003 18:23:13:
Hallo Garfield,
Ausgangspunkt dieses Threads war, dass Karrierefrauen mosern, die Männer wollen keine starken Frauen, und ich dagegen gehalten habe, die Damen hätten wohl leichte Allüren, sich mit netten Männern unter ihrem Stand einzulassen (Prinzessinen-Syndrom). Ähnliches hat Arne Hoffmann in Sind Frauen bessere Menschen beschrieben.
Zum Thema Mann/Frau-Unterschiede: der von Andreas gepostete FAZ-Artikel [link]index.php?id=19589[/link] ist der beste Beweis für meine These, dass die Endokrinologen oder Genetiker oder Hirnphysiologen oder Psychologen gern den Unterschied des Monats ausrufen. Dabei macht es nichts, dass sie noch vor kurzem das Gegenteil behaupteten. Nimm das schöne Beispiel mit Corpus Callosum soll bei Frauen dicker sein und damit gewährleisten, dass sie besser vernetzt denken können. Und auch hier ließ nach bei Arne vor Hundert Jahren hatte der weiße Mann das dickste CC, dann kam die weiße Frau, dann der Schwarze und zu guter Letzt die Schwarze. Soviel zur Wissenschaft.
Natürlich wird man immer wieder auch Ausnahmen finden. Also eben Männer, die keine Karten lesen können und Frauen, die nur ungern reden.
Nach meinem Kenntnisstand sind die Unterschiede zwischen Mann und Frau geringer als die Streuung innerhalb von Männern oder Frauen, von Kinderkriegen, Körperkraft und ein paar physiologischen Unterschieden mal abgesehen. Solltest Du vom Genom bis zum Phänotyp z.B. beweisen können, warum Frauen einen Spaceshuttle nie rückwärts in die ISS einparken können, wäre Dir der Nobelpreis sicher. Aber im Ernst, gleiche Nachweispflicht gilt für Reaktionsvermögen, sprachliche Fähigkeiten...
Ich behaupte ja auch keineswegs, dass alles durch die Gene vorprogrammiert ist. Natürlich spielt die Erziehung durch das Umfeld, in dem ein Mensch aufwächst, immer auch eine große Rolle.
So isses! Und was genetisch und was sozial bedingt ist, wissen wir nicht!
Wieso wollen viele Frauen heute unbedingt ein Kind? Wieso zieht es diese Frauen andererseits kaum zur beruflichen Karriere, was sie auch immer wieder in Umfragen angeben? Das liegt zum Teil natürlich daran, daß Erwerbstätigkeit eben kein Privileg, sondern eher eine lästige Pflicht ist. Und lästige Pflichten wälzt man nun einmal gern auf andere ab, sofern das möglich ist. Aber wenn man sieht, was manche Frauen veranstalten, um ein Kind zu bekommen, dann drängt sich doch der Eindruck auf, daß da noch etwas mehr dahinter steckt. Ist es so unwahrscheinlich, daß viele Frauen sich schon rein instinktiv ein Kind wünschen? Daß sie eine Geburt als ureigene Aufgabe der Frau ansehen, als das, was eine Frau eigentlich ausmacht? Es gibt sogar Frauen, die kein Problem damit haben, ihre Kinder beim Vater zu lassen oder zur Adoption freizugeben, trotzdem aber unbedingt immer wieder schwanger werden wollen. Ich kannte auch mal eine Frau, bei der das so war.
Die Evolution von Instinkt und Verstand auch hier winkt noch der eine oder andere Nobelpreis. Und was eine Frau treibt, ein Kind zu kriegen ich wage zu behaupten, wenn nur Kinder aus lauteren Motiven geboren würden, wäre die Menschheit bereits ausgestorben. Es gibt Jugendforscher, die behaupten, gestörte Jungen werden kriminell, gestörte Mädchen werden schwanger.
Gruß Anabasis
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- Karrierefrauen zurück an den Herd!? -
Jeremin,
10.08.2003, 18:59
- Karrierefrauen - mit reduzierten Ansprüchen? -
Anabasis,
10.08.2003, 21:45
- Re: Karrierefrauen - mit reduzierten Ansprüchen? -
Ferdi,
10.08.2003, 23:43
- Re: Karrierefrauen - mit reduzierten Ansprüchen? - Joachim, 11.08.2003, 01:20
- Re: Karrierefrauen - mit reduzierten Ansprüchen? - Jeremin, 11.08.2003, 01:52
- Re: Karrierefrauen - mit reduzierten Ansprüchen? - Manfred, 11.08.2003, 18:48
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11.08.2003, 13:07
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11.08.2003, 19:47
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Garfield,
11.08.2003, 21:23
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12.08.2003, 11:25
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Garfield,
12.08.2003, 13:15
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Garfield,
12.08.2003, 13:15
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Anabasis,
12.08.2003, 11:25
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Garfield,
11.08.2003, 21:23
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11.08.2003, 19:47
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