Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Das Programm der Grünen

Andreas, Sunday, 11.05.2003, 14:59 (vor 8305 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Re: Das Programm der Grünen von HemmaNedDo am 11. Mai 2003 11:16:23:

nein, das zeigt nur auf, wie sensibel Du mit Details bist und das Du einen falschen Begriff benutzt hast.

Wundert mich irgendwie, daß Du mir das vorwirfst! Offengestanden: das Grundsatzprogramm der Grünen scheint mir auch nicht gerade ein Musterbeispiel an "Sensibilität" und "Detailliertheit" abzugeben. Nebenbei: ich habe diesen Eintrag nur aus dem Focus-Forum hierher kopiert, das Original stammt nicht von mir.

Wie gesagt, man sollte ein Thema sensibel angehen.
Nein, es gibt aber zu den von Dir geliebten Themen überall Bezugspunkte.
Und immer klare Aussagen hin zur Gleichberechtigung als Politikziel.
Aber du kannst grundsätzlich zunächst einmal internationale Handlunsmaximen nicht mit denen in D vergleichen.

Es ließen sich auch unzählige Punkte finden, die aufzeigen, in welcher Form Männer "im Ausland" benachteiligt und diskriminiert werden. Allerdings lassen die Grünen in dieser Hinsicht jegliche Sensibilität vermissen. Ich bezweifle übrigens auch, daß "Gleichberechtigung" ein Politikziel der Grünen ist! Als Politikziel der Grünen sehe ich eher in Wort und Tat die Sicherung von Privilegien und Bevorzugung von Frauen und die Benachteiligung von Männern in allen Lebensbereichen, was die Grünen innerhalb ihrer eigenen Partei durch Frauenveto, quotierte Liste, quotiertes Rederecht glänzend zur Schau stellen.

Darüber hinaus sind Deine obigen Aussagen schlicht falsch. Nur haben Männer keine alleinige Priorität. Sie dürfen nicht mehr alleine bestimmen. Und das ist auch gut so.

Meine Aussagen sind wohl kaum falsch. Und richtig, Männer haben keine alleinige Priorität, genaugenommen haben sie gar keine Priorität mehr. Ich würde sogar sagen, daß sie von der Politik der Bundesregierung überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden. Und das ist schlecht so.

Doch, natürlich. ICh bin gegen jede kriegerische Handlung, beid er irgendwer zu Schaden kommt. Ich bin aber auch dagegen, Vergewaltigung im Rahmen kriegerischer Akte angeblicher BEfreier gut zu heissen und Frauen den Zugang zur schule überhaupt zu untersagen, sie zu zwingen, Burkas zu tragen, sie zu schlagen, nach der Sharia zu verurteilen etc. pp.

Nun, da befinden wir uns auf einer Linie. Denn ich bin ebenfalls gegen jede kriegerische Handlung, bei der irgendwer zu Schaden kommt. Ich bin auch dagegen, daß Männer aus ihren Familien gerissen und zwangsrekrutiert werden. Ich bin auch dagegen, junge Männer zu exekutieren, wenn sich sich weigern, die Waffe in die Hand zu nehmen und für ein Urechtsregime zu kämpfen. Ich bin auch dagegen, sie zu schlagen oder nach der Sharia zu verurteilen. Ich bin auch dagegen, männliche Kinder auf Schulen zu schicken, wo sie unter dem religiösen Eifer von Fanatikern ideologisch indoktriniert und zu Hass- Kampfmaschinen abgerichtet werden.

Sieh mal, das macht jetzt keinen Sinn auf dieser Ebene weiter zu diskutieren. Die Grünen sind für mich keine ernstzunehmende Partei, die ich in irgendeiner Hinsicht (abgesehen von der Umweltpolitik) unterstützen würde. Jedenfalls nicht, solange diese Partei die Interessen und Bedürfnisse von Männern so in den Dreck zieht, wie dies in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart der Fall war und ist. Die Grünen werden für mich erst dann einmal interessant, wenn sie eine aktive und nachhaltige Männerpolitik betreiben, welche die Diskriminierung und Benachteiligung von Männern effektiv beseitigt. Dies ist gegenwärtig nicht der Fall.

schönen Gruß
Andreas


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