Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Verzweiflungssprung in den Tod

MeckMax, Wednesday, 04.12.2002, 23:19 (vor 8462 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Verzweiflungssprung in den Tod von Odin am 04. Dezember 2002 20:47:23:

Wer sagte noch: "Wenn eine Frau nach zwei Scheidungen noch keinen Porsche fährt, hat sie was falsch gemacht"?<<<

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Aber es waren drei Scheidungen, nicht zwei.

Hallo Odin

Dennoch, der Gedanke an sich ist schon richtig. Einfach mal ein Beispiel:
Ich hab irgendwo im Netz folgende Sache (Sinngemäß) gefunden:
Da war ein geschiedenes Ehepaar mit einem Kind. Nun brauchte der Bub mal Hilfe bei den Hausaufgaben. Die Frau Mutter war nicht direkt erreichbar. Folglich telefonierte er mit seinem Vater und bat ihn um Hilfe. Das Problem aber war per Telefon nicht lösbar. Der Junge hatte wohl Schwierigkeiten, den Vorschlägen des Vaters zu folgen. Er machte also den Vorschlag, die Hausaufgaben zusammen mit dem Vater zu lösen. Dieser sagte zu, unter der Vorraussetzung, das der Bub zu ihm kommen müsste. Gesagt, getan.... Die Entfernung zwischen der Wohnung der Mutter und der des Vaters waren wohl nur 10 Min. mit dem Auto. Der Vater holte den Jungen also ab und gemeinsam schafften sie es dann auch. Danach brachte er den Jungen wieder zurück. Dort wartete bereits die Mutter und machte ein riesen Theater deswegen.
Am nächsten Tag ging sie zum Anwalt, der das ganze vor Gericht brachte. Die Richterin folgte in ihren Ausführungen denen der Mutter und warf dem Vater sogar Kindesentführung vor. (Welch ein Wahnsinn).
Was aber folgt für das Kind daraus?
1.)Wegen mir hat Papi Schwierigkeiten bekommen, obwohl er mir nur geholfen hat.
2.) Ich darf Papi nicht mehr anrufen, ohne vorher Mutti zu fragen.
3.) Papi ist also jetzt der Böse und Mami wohl die Gute.
und so weiter...........

Was wird er später darüber denken?

Aber was währe wenn.......

zum Beispiel die Mutter nicht sofort die Möglichkeit hätte, einen Anwalt einschalten zu können?
sie sich zuerst an eben jene Institution wenden müsste, an die ich denke?
diese Institution primär den Auftrag hätte, Kommunikation herzustellen?
dieselbe grade in Trennungssituationen der erste Anlauf per Gesetz währe?
dieselbe den primären Auftrag hätte, mit den Paaren darauf hinzuarbeiten, die Diskrepanzen zu beseitigen und die Familie wieder herzustellen?
erst nach Klärung vor (unter Einbeziehung aller Fakten, die das mit sich bringt für jeden) und mit Hilfe dieser Institution, Scheidung überhaupt erst möglich währe?
die Mitarbeiter entsprechend geschultes Personal (sowohl männlich, als auch weiblich), aber weit entfernt jeglicher Ideologie (auch Feminismus ist eine solche) sein müssten?

Andrerseits.....
Wieviel Geld wird aus dem Fenster geschmissen für sinnlose Posten?

Denk mal darüber nach, in wie weit dieser Gedanke ausbaufähig sein kann?

Denkwürdiger Gruß an dich......


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