Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Sozialistische Spät(er)folge

Conny, NRW, Tuesday, 29.04.2008, 21:06 (vor 6540 Tagen) @ Diana

Die Anfang-Zwanziger waren zu klein, als
die DDR zusammenkrachte, als dass man noch sagen könnte, das wären typische
DDR-Kinder. Und die 18-Jährigen sind schon komplette
"Kapitalismus-Kinder".

Und dennoch sitzt die DDR noch in den Köpfen und das kannst gerade Du nicht leugnen. Davon wirst Du auch eine ganze Menge deinem Kind mitgeben. Untergegangen ist die DDR eben nie. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Deutschland entnazifiziert aber nach dem Untergang der DDR eben nicht ent-sed-ifiziert. Der Sozialismus ist auch heute noch in den Menschen im Osten. Das durfte ich gerade anfang diesen Jahres erleben, als ich mit einer aus dem Osten häufiger telefonierte. Sie war 21 und hat von der DDR ganz sicher nichts mehr mitbekommen, aber so sozialistische Thesen waren vorhanden. Na ja, über Politik wollte sie ja nicht reden, aber oftmals kam das durch. Eine Ideologie verschwindet nicht von heute auf morgen.

Noch dazu muß man ja auch sagen, daß die Menschen im Osten weniger Geld haben. Die Zukunftsangst ist dort auch größer. Angst ist aber ein Verwandter der Depression und in einer Depression kann man sowas einer Frau schon zutrauen.


Dann hätten ja in der DDR, wenn es daran lag, noch viel mehr Kinder im
Müll landen müssen...


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