Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Realitätsflucht nach Gutmenschen-Art

Gobelin, Friday, 01.04.2011, 19:02 (vor 5405 Tagen) @ Ausschußnmann

Es ist nicht nur Neukölln, es ist auch im Wedding, Moabit und
Reinickendorf um es mal auf Berlin zu beziehen

Letztes Posting, da offtopic

"Berlin ist ein Sonderfall"

Allerdings: Gerade im Vergleich mit den anderen Bundesländern ist Berlin ein Sonderfall. Zwar gehört Berlin zu den Ländern mit dem höchsten Migrantenanteil (23 Prozent), und nirgendwo sonst leben so viele gering qualifizierte Migranten. Andererseits gibt es aber auch eine ausländische Bildungselite.

Dramatische Werte gibt es vor allem bei den gering gebildeten Migranten: 18 Prozent verfügen weder über einen schulischen noch beruflichen Abschluss. Allerdings fällt diese Quote bei den türkischstämmigen Berlinern mit 37 Prozent mehr als doppelt so hoch aus. Die Arbeitslosenquote unter Migranten ist mit 31 Prozent die zweithöchste in ganz Deutschland - bei den türkischstämmigen Menschen in Berlin liegt sie mit 40 Prozent noch höher.

Erklärungen finden sich auch hier in der Zuwanderungsgeschichte, genauer: mit der speziellen Berlins. Der Anteil türkischer Zuwanderer in mit 24 Prozent einer der bundesweit höchsten, während der Aussiedleranteil mit 14 Prozent der niedrigste ist.

Genannt werden zudem der noch nicht vollendete wirtschaftliche Strukturwandel und die schlechte wirtschaftliche Entwicklung der Stadt:

Nach der Wende brachen hunderttausende vielfach subventionierte Industriearbeitsplätze weg, die viele türkische Gastarbeiter angezogen hatten. 26 Prozent aller Berliner Migranten hängen von öffentlichen Leistungen ab - allerdings tun das auch deutlich mehr Einheimische in Berlin als in anderen Bundesländern...
http://www.morgenpost.de/berlin/article1022135/Warum_Berlins_Tuerken_schlecht_integriert_sind.html

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09.11.2010 - Akademiegespräch: Heinz Buschkowsky "Integration vor Ort - Konkrete Herausforderungen"

Provokante Thesen und diskussionswürdige Lösungsansätze – Heinz Buschkowsy hat für ein äußerst interessantes Akademiegespräch im Landtag gesorgt

„Wenn ich Analphabeten anwerbe, können die später ihren Kindern nicht Pythagoras erklären. Was ist denn daran so schwer zu verstehen?“, ...

http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/landtag/x/-/www1/2010_6570.htm


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