lenkendes Hindernis
Hallo DvB!
Achso, quasi wie das Hindernis, das plötzlich auftaucht und so den Fahrer zum Lenken animiert!
Der Vergleich ist gar nicht schlecht. Frauen wirkten immer wie ein Hindernis, das einen Autofahrer daran hindert, in eine Seitenstraße zu fahren, wo er vielleicht auch irgendetwas Interessantes entdeckt hätte, aber eben nicht das, wohin er eigentlich unterwegs war. Für den Fahrer wäre das manchmal durchaus ein Verlust, aber immerhin kommt er so pünktlich ans ursprüngliche Ziel und verzettelt sich nicht in Nebenstraßen mit irgendwelchen anderen Projekten.
Heute ist das erst einmal immer noch so, nur mit dem Unterschied, daß auch bei gerader Fahrt in Richtung Ziel dieses immer öfter nicht mehr erreicht wird. Der Fahrer ist dann völlig umsonst gefahren. Die Fahrt mag ihm trotzdem Spaß gemacht haben - aber für die gesamte Art hat sie leider nichts gebracht.
Das Weib ist selbst ne Ressource. Kinderwurfmaschine eben.
Ja, so wie der Mann oder sein Sperma auch eine Ressource ist. Aber es ging mir um die Ressourcen, die die Frau benötigt, um Kinder aufzuziehen.
Konnte sich auch nicht jeder leisten, sowas.
Das ist heute auch wieder so.
Es gibt keine Matriarchate.
Doch, in einigen abgelegenen Gegenden gab oder gibt es sowas tatsächlich. Ich denke, daß die Gesellschaft immer zum Matriarchat hin tendiert. Einfach, weil die Männer immer bestrebt sind, Frauen alles recht zu machen. Unter normalen Umständen gibt es aber Korrektur-Effekte, die Matriarchate verhindern. Es gibt halt meist irgendwelche Feinde, vor denen man sich verteidigen muß, oder es gibt irgendwelche schweren Arbeiten, die wichtig sind und nur von Männern vernünftig erledigt werden können. Das erhöht den Wert der Männer und kann dann ein Patriarchat bewirken, bzw. das, was man heute darunter versteht. Wo es aber nicht oder nur selten natürliche Feinde gibt und wo die wichtigen Arbeiten auch von Frauen erledigt werden können, da sinkt der Wert des Mannes, und dort kriegt die Frau somit mehr Macht als es unter normalen Umständen möglich und sinnvoll ist.
Männer sind nicht nur biologische Wesen, sondern auch Kulturwesen. Für einen Mann ist Reproduktion eigentlich immer nur Nebensache. Er kann gar nicht "in der Familie aufgehen". Diese Vorstellung ist vollkommen absurd.
Beurteilst du da die Männer vielleicht zu sehr nach dir selbst? Ich kenne Männer, die durchaus in ihrer Familie aufgehen. Und ich denke, daß es solche Männer auch früher schon gab. Denn die Kinder wurden in früheren Zeiten sehr viel eher in die Welt der Erwachsenen aufgenommen. Und wer sollte den Jungen alles beibringen, was sie zum Leben brauchten, wenn nicht ihre Väter? Das setzte aber voraus, daß die Väter überhaupt Interesse und eine enge Bindung an bzw. zu ihren Söhnen hatten.
Sowas gibts nur heutzutage, wo kaum einer mehr einen Sinn sieht, wo sich alles auf "Sinnsuche" und "Identitätssuche" befindet oder in absurden Ersatzhandlungen und Hedonismus ergeht.
Ich denke, früher hat sich kaum jemand Gedanken über einen Sinn gemacht. Der Sinn war einfach ganz automatisch da. Ein Paar erzeugte eben Kinder, die wurden aufgezogen, und das war der Sinn.
... sie können darin jedenfalls keine Erfüllung finden.
Das ist unterschiedlich. Es gibt auch Männer, die sehr gern Kinder möchten und darunter leiden, wenn das nicht klappt. Und es gibt Frauen, die keine Kinder haben und denen wirklich nichts fehlt.
Wann wäre denn je eine lieber einen schwereren Weg gegangen?
Das ist das Problem. Frauen wird einiges viel zu leicht gemacht.
Apropos: Es gab ja auch schon vor Jahren mal eine Studie der OECD zum Frauenanteil in naturwissenschaftlichen und Ingenieurs-Studienrichtungen. Dabei kam heraus, daß überall dort, wo eifrig "Frauenförderung" betrieben wird, dieser Anteil eher gering ist. Dort, wo Frauen in Schule, Ausbildung und Beruf weniger Extrawürste gebraten bekommen, ist ihr Anteil dagegen höher. Das ist ja auch völlig logisch: Wieso soll frau sich anstrengen und sich mit kompliziertem Zeug wie Physik, Informatik etc. befassen, wenn sie auch einfach gemütlich Germanistik oder irgendeine "Frauenwissenschaft" studieren und danach irgendwo einen bequemen Quotenposten kriegen kann? Und wenn sie obendrein in der Schule auch noch die Möglichkeit hat, unangenehme Fächer abzuwählen oder sie in die Gesamtnote schwächer einfließen zu lassen, dann tut sie das doch und spart sich da auch Mühe.
Nee, Du sagtest, sie stellten "die Kinder und Familie als zentralen Lebenszweck der Frau" dar.
Ja, als Lebenszweck der Frau. Sie steht im Mittelpunkt, die Kinder braucht sie als ihren Lebenszweck, und was der Mann will, interessiert nicht. Der hat gefälligst zu funktionieren und Geld heranzuschaffen.
Aber Konstruktivität tut in dem Fall nichts zur Sache...
Doch. Ohne Konstruktivität verliert der Kampf seinen Sinn. Man kämpft dann nur um des Kampfes Willen. Das ist eben sinnlos.
... sondern geht es ausschließlich um die totale Värrrrnächtong des Feminats.
Es gibt kein Feminat, jedenfalls nicht in diesem Sinne. Zwar werden Frauen heute diverse Vorrechte gegeben. Aber das geschieht ja nur, weil es den oberen 10.000 zugute kommt. Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Frauen und Kinder sind nun einmal die besten Konsumenten. Wer möchte, daß sich das Konsumkarussell möglichst schnell dreht, der muß Frauen und Kindern möglichst viel Geld geben. Da die Männer dieses Geld hauptsächlich erarbeiten, muß das zwangsläufig zu ihren Lasten gehen.
Diese Gesellschaft kann so nicht ewig existieren, und so muß spätestens, wenn sie untergeht, auch das sogenannte Feminat mit ihr untergehen.
Freundliche Grüße
von Garfield
gesamter Thread:
- Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens -
Gerd Ludwigson,
11.03.2011, 01:52
- Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens - Bero, 11.03.2011, 01:58
- Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens - Goofos, 11.03.2011, 04:34
- Ist das jetzt schon Dekadenz? - Chato, 11.03.2011, 08:19
- weibliches Begehrzentrum -
DvB,
11.03.2011, 09:50
- weibliches Begehrzentrum -
Bero,
11.03.2011, 11:27
- weibliches Begehrzentrum -
DvB,
11.03.2011, 11:40
- weibliches Begehrzentrum -
Bero,
11.03.2011, 11:42
- weibliches Begehrzentrum -
DvB,
11.03.2011, 11:50
- Kinderwerfen -
Bero,
11.03.2011, 12:29
- Trefferquoten - DvB, 11.03.2011, 12:42
- Kinderwerfen -
Bero,
11.03.2011, 12:29
- weibliches Begehrzentrum -
DvB,
11.03.2011, 11:50
- weibliches Begehrzentrum -
adler,
11.03.2011, 15:24
- weibliches Begehrzentrum - DvB, 11.03.2011, 17:18
- weibliches Begehrzentrum -
Bero,
11.03.2011, 11:42
- weibliches Begehrzentrum -
DvB,
11.03.2011, 11:40
- weibliches Begehrzentrum -
Bero,
11.03.2011, 11:27
- Da entlarvt sie den Feminismus in ihrer bedeutung, Brummkreisel...
-
Kritiker,
11.03.2011, 10:39
- Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens -
Garfield,
11.03.2011, 12:40
- Das Weib, die SinngeberIn? -
DvB,
11.03.2011, 13:02
- Das Weib, die SinngeberIn? -
Garfield,
11.03.2011, 13:23
- Das Weib, die SinngeberIn? -
DvB,
11.03.2011, 15:11
- Das Weib, die SinngeberIn? -
Garfield,
11.03.2011, 17:07
- lenkendes Hindernis -
DvB,
11.03.2011, 18:14
- lenkendes Hindernis - Garfield, 12.03.2011, 01:33
- lenkendes Hindernis -
DvB,
11.03.2011, 18:14
- Das Weib, die SinngeberIn? -
Garfield,
11.03.2011, 17:07
- Das Weib, die SinngeberIn? -
DvB,
11.03.2011, 15:11
- Das Weib, die SinngeberIn? -
Garfield,
11.03.2011, 13:23
- Das Weib, die SinngeberIn? -
DvB,
11.03.2011, 13:02
- Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens - Eviathan, 11.03.2011, 12:55
- Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens -
Puffbesucher,
11.03.2011, 13:19
- Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens -
Bero,
11.03.2011, 13:23
- Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens - DvB, 11.03.2011, 15:14
- Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens -
Bero,
11.03.2011, 13:23
- Egozentrisches, selbstüberzuckertes Geschwätz einer unselbstbewussten Asozialen - Feedback, 11.03.2011, 13:19
- Was sie hat, das will sie nicht, und was sie will, das hat sie nicht.“ - Gerd Ludwigson, 11.03.2011, 22:16