Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das Weib, die SinngeberIn?

Garfield, Friday, 11.03.2011, 17:07 (vor 5425 Tagen) @ DvB

Hallo DvB!

Dann war die Formulierung mit der weiblichen Lenkung in sinnvolle Richtung ja wohl auch voll daneben.

Ich meinte damit nicht, daß die Frauen die Männer bewußt gelenkt haben. Sie haben sie unbewußt gelenkt, einfach, indem sie Ressourcen einforderten. Und die Männer strampelten sich ab, um diese Ressourcen heran zu schaffen und zu schützen. Darauf fokussierten sie meist ihren Erfindergeist und brachten dabei so nebenbei die Entwicklung voran. Das tun sie mehrheitlich noch heute.

Interessant ist in dem Zusammenhang, daß die Männer sich in Matriarchaten weitaus weniger abstrampeln. Und da gibt es dann auch keinerlei Fortschritt, sondern nur Stagnation.

Ja, zu der Zeit war das wohl sowas wie ein gut pointierter Witz (der natürlich davon lebt, daß sowas zumindest in Ansätzen zwar wohl vorkommt, aber die Absurdität dessen auf den Punkt bringt).

Hm, so witzig finde ich das Märchen vom Fischer und seiner Frau aber gar nicht. Es ist heute sogar aktueller denn je, enthält es doch eine klare Warnung an die Männer, davor, die Wünsche ihrer Frauen zu willfährig zu erfüllen und ihnen keine Grenzen zu setzen.

Nein, ein Weib, das keine Kinder bekommen kann, hat seinen Sinn verfehlt.

Biologisch, ja. Genau wie ein zeugungsunfähiger Mann.

Da kannst Du versuchen, draufzupfropfen, was immer Du willst - es wird keinen echten Sinn finden.

Es gibt noch andere Gebiete, auf denen auch Frauen etwas leisten können.

Stattdessen wird es den Haß alles Mißratenen an allem Geratenen entwickeln.

Wenn sie gern den leichtesten Weg geht, ja. Das Ergebnis ist dann eine mehr oder weniger radikale Feministin.

Aha? Das ist ja erstaunlich.

Wenn man nur das kennt, was heute Feminismus heißt, dann ist das in der Tat erstaunlich.

Und was soll daran "Feminismus" sein? Das müßte dann doch "Familieismus" o.ä. heißen!

Nein, denn auch diese Feministinnen stell(t)en immer die Frau in den Mittelpunkt. Der Mann wird auch da nur als Arbeitssklave gesehen, der der Frau das Hausfrauenleben zu ermöglichen hat und ein Versager ist, wenn er das nicht schafft.

Aber wenn Du Recht hättest, wäre "Antifeminismus" ja ein völlig falscher Kampfbegriff.

Tatsächlich gefällt mir der Begriff auch nicht sonderlich. Erst einmal ist "Pro" sinnvoller als "Anti". Es ist ja nicht schlecht, zu wissen, wogegen man ist. Besser ist es aber, zu wissen, wofür man ist.

Und dann ist der Feminismus auf sich allein gestellt überhaupt nicht lebensfähig. Man sollte sich also die Frage stellen, wer den Feminismus in den letzten Jahrzehnten so sehr hochgepäppelt hat. Das ist die Hydra, bei der man ansetzen muß. Der Feminismus ist nur einer ihrer häßlichen Köpfe.

Freundliche Grüße
von Garfield


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