Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Was sie hat, das will sie nicht, und was sie will, das hat sie nicht.“

Gerd Ludwigson @, Friday, 11.03.2011, 22:16 (vor 5425 Tagen) @ Gerd Ludwigson

Na, hat Euch doch geschmeckt, dieser Appetithappen. Ich schmeiß' euch Denkern und Polemikern noch einen weiteren hin. Einen Happen Schopenhauer:

“Das Wesen der Welt ist nicht der Geist, die Vernunft, der «Logos>, sondern der Wille, und zwar kein rational lenkbarer, verfügbarer, sondern ein blinder, drängender, treibender Wille. Er ist ein «Durst>im buddhistischen Sinn, der die scheinautonome reine Vernunft in Gier, Hass und Verblendung am Gängelband führt. Dieser Wille bleibt ziellos, heillos. Er ist wie der „Hans im Schnakenloch“ des gleichnamigen elsässischen Volkslieds „Was er hat, das will er nicht, und was er will, das hat er nicht.“ Zwischen Langeweile, «Not> und Entbehrung schwankt er, übersättigt und unersättlich zugleich.“

Schön, nicht wahr?

(Das ist aber kein Originalzitat von dem werten Schopenhauer (der sich weigerte, das kurzbeinige und breithüftige Geschlecht das schöne Geschlecht zu nennen), sondern stammt aus einem Zeitungsartikel über Schopenhauer, verfaßt von Ludger Lütkehaus. („Das Sein ist nicht das Gute“, Die Zeit Nr. 35 2010))

Gerd


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