Zweierlei Gerechtigkeit
Wenn wir über Ungerechtigkeit reden, müssen wir erst einmal die Gerechtigkeit definieren. Es gibt nämlich zwei, sich gegenseitig ausschließende Definitionen. Es gibt einerseits die Verteilgerechtigkeit; alle bekommen das Gleiche. Dies funktioniert am besten in kleinen Gruppen mit engen Beziehungen, also zum Beispiel in Familien. Daneben gibt es dann aber auch noch die Leistungsgerechtigkeit; diese funktioniert am besten in großen Gruppen. Welche von beiden Gerechtigkeiten meinst du, wenn du von Ungerechtigkeit sprichst?
Die jeweils angemessene und von der Sache her verlangte Gerechtigkeit. Es gibt ja zwei, wie du ganz richtig bemerkst, und nicht eine.
Wenn man Ungleiches gleich behandelt, dann führt das zu ungleichen Ergebnissen, soviel ist klar. Aber wir wollen ja auch überhaupt keine gleichen Ergebnisse. In großen Gruppen funktioniert nur die Leistungsgerechtigkeit, und die basiert eben auf dem Prinzip "gleiche Spielregeln, ungleiche Entlohnung".
Das ist nicht für Familienverbände angemessen, und deswegen sind nicht die Weiber darauf optimiert, wohl aber die Männer, die auf das Leistungsprinzip optimiert sind. Wer hier die "Gleichberechtigung" einführt, will diese Ordnung umstürzen, um Neue Menschen zu züchten; und wenn Maskulisten "die wahre Gleichberechtigung" einfordern, dann wirken sie dabei selbstverständlich mit, ob sie das nun wissen und wahrhaben möchten, oder nicht. Es wäre jedoch ihre Pflicht, das zu wissen und zu durchschauen, denn nur sie sind dazu in der Lage, und nicht die Weiber ("im Schnitt", würde Roslin wiedermal sagen, und ich würde hier nicht widersprechen).
Ein Kernproblem des Feminismus besteht darin, dass die Frauen es genau umgekehrt haben wollen, also ungleiche Spielregeln und gleiche Entlohnung. Das ist das Prinzip, das sie von den engen Beziehungen her kennen, auf die sie optimiert sind. Es funktioniert aber eben nur in diesen engen Beziehungen.
Ich bestreite kategorisch, daß "die Frauen" das wollen! Ich behaupte, daß die totalitären Menschenzüchter das unbedingt so wollen und daß sie das den Weibern medial einreden, sie reichlich bestechen und Tag für Tag mit "Komplimenten" geradezu überschütten. Ich meine, daß sie damit das Glück der Weiber ebensowenig im Sinne haben, wie das Glück der Männer. Ich meine aber auch, daß es die Pflicht der Männer wäre, solche ideologischen Manöver zu durchschauen und sie zu durchkreuzen, anstatt das Ganze auch noch selber zu verlangen und sich bei diesem ekelerregenden "Staatsziel" nützlich zu betätigen. Das ist glatter Verrat und ein Totalversagen der Männer, die sich derart aufführen. Gewollt natürlich, so wie bei den Weibern auch, aber Männer sollten eigentlich fähig dazu sein, das geistig zu begreifen und sich dem zu entziehen, anstatt beim Staat um "Gleichberechtigung" zu winseln.
Ungleiches ungleich zu behandeln ist eigentlich genau das, was im Augenblick passiert. Es gibt getrennte Spielregeln für Frauen und für Männer; und wenn das Ergebnis nicht gleich ist, dann werden eben die Spielregeln optimiert, bis es dann passt. Sämtliche Frauenfördermaßnahmen und Männerbenachteiligungen sind ungleiches Behandeln von Ungleichem.
Es ist nicht wahr, daß das im Augenblick passierte, denn es geschieht gezielt destruktiv und nicht der Art und dem Wesen nach, so wie es recht wäre. Wenn der Staat und die Medien das Leistungsprinzip und die Konkurrenz gezielt in die Familien tragen und die Verteilungsgerechtigkeit der Familie sozusagen verstaatlicht wird, dann ist das natürlich vollkommen artwidrig und keineswegs vernünftig begründet! Dasselbe gilt für die Lohnarbeit von Weibern, wie sie systematisch erzwungen wird, weil ein Einkommen nicht mehr auskömmlich ist (für die meisten bedeutet das kinderlose Selbstverwirklichung an der Aldikasse) und die abartige Verhausmannung von Männern etc. pp. Man ist sogar schon dabei, den Begriff "Mutter" staatlich zu verbieten, und den Vater hat man längst juristisch aus der Familie gejagt, deren Haupt er zu sein hätte, und es bis anhin auch immer gewesen ist. Wer als Mann "Gleichberechtigung" fordert, will das selbst nicht mehr, sondern möchte lieber ein sattes Haustier werden, so wie die Weiber, die ja längst in Massen bestochen worden sind.
Ihr suchst immer krampfhaft nach einer "Vernunft" bzw. ihr beklagt deren Fehlen, wo das gewollte Ausschalten jeglicher Vernunft die gewollte, hochverräterische Absicht des Staates ist. Ich bestreite kategorisch, daß Mann und Weib "nach neuen Rollen" verlangen! Das ist ein schäbiges mediales Kunstprodukt, das Weiber zwar nicht zu durchschauen vermögen, weil ihnen so etwas nicht eignet – die Männer aber weithin auch nicht mehr, obwohl sie das können sollten und es ihre verdammte Pflicht wäre, nicht auf dämliche, destruktive Staatspropaganda hereinzufallen. Deshalb bin ich aus Prinzip gegen die "wahre Gleichberechtigung", allzumal dann, wenn sie von "Maskulisten" beim Staat eingefordet wird.
Gerechtigkeit bedeutet aus gutem Grund in einer Familie etwas ganz anderes, als in einer Firma oder gar für hochverräterische Sozialingenieure. Dabei sollte es bleiben – und die Zersetzer zum Teufel gejagt werden, anstatt von ihnen etwas zu "fordern" oder ihnen unterwürfige "Petitionen" zuzuschicken, wo haargenau das drinsteht, was die gerne lesen möchten.
Gerechtigkeit ist nichts, was der Mensch "schafft", sondern sie ist in seiner Natur begründet und angeboren. "Gleichberechtigung" ist vor allem die Konsequenz davon, daß das bestritten wird. Die Alternative dazu ist die kollektivierte Genderwelt für abgesättigte, unterwürfige Haustiere, die auf nichts weiter mehr hoffen möchten, als auf ihre möglichst kostengünstige Einäscherung.
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Nick
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